Ich hab’s getan – mein erstes eBook zum Thema Bloggen

Ja, ihr habt richtig gelesen. Und vielleicht fragt ihr euch „Warum erstellt die Frau ein eBook?“. Eigentlich durch einen Zufall … na sagen wir mal eher durch eigene Dummheit und daraus resultierender Neugier.

Es handelt sich nicht um ein bahnbrechendes Werk, sondern einfach nur um eine Probe aufs Exempel.

Wie ihr ja wahrscheinlich schon wisst, besitze ich seit Kurzem einen eBook-Reader. Diesen habe ich schon mit etlichen Büchern befüllt. Als ich nun die Qual der Wahl hatte, welches Buch ich als Erstes in Angriff nehme, besaß ich die „Gabe“ mir genau die Bücher heraus zu picken, die Probleme aufwarfen.

Einmal handelte es sich um eines im PDF-Format, das ich erst in das mobi-Format konvertieren musste. Zu diesem Zweck habe ich mir die Software Calibre installiert. Nach der Konvertierung waren allerdings die Zeilen sehr weit auseinander gezogen.

Must-have-Software für eBook-Besitzer

Calibre Benutzeroberfläche bei angeschlossenem eBookCalibre ist ein Allrounder was das Anlegen von Sammlungen, Generieren von Metadaten und Konvertieren in die jeweiligen eBook-Formate betrifft. Man kann mit ihm sogar eBooks bearbeiten.

Diese Software ermöglichte es mir außerdem, die Seitenansicht ansehnlich zu gestalten und eBooks auf meinen Kindle Paperwhite zu übertragen.

Verbinde ich meinen Kindle per USB, kann ich an dem grünen Haken erkennen, welche Bücher bereits übertragen wurden.

 

  • Konvertieren per CalibreKonvertieren
  • Metadaten bearbeiten per CalibreMetadaten bearbeiten

Bei einem anderen Buch waren die Kapitel in absteigender Reihenfolge angelegt und ich dachte „Was für ein Mist!“. Jetzt muss ich diese auch noch umsortieren.

Sigil – zum einfachen Erstellen eines eBooks

Sigil BenutzeroberflächeZu diesem Zweck installierte ich Sigil. Ja und dann war es um mich geschehen. Mit dieser Software können nicht nur eBooks bearbeitet, sondern sogar erstellt werden. Und so probierte ich ein wenig herum.

Ach übrigens … die umgekehrte Kapitelreihenfolge war bei dem besagten Buch bewusst so gewählt. Das zum Thema „Dummheit“. Google ist eben mein Freund. smilie

Nun hatte ich durch Sigil Blut geleckt und beschäftigte mich etwas intensiver mit dieser Software.

Anfangs fand ich die Software selbsterklärend. Für die kleinen Kniffe habe ich mir dann aber doch noch Hilfe aus dem Internet geholt.

Seiten anlegen und Semantik festlegenIch überlegte, ob ich die Texte in Form meiner Blogbeiträge erst in Word einfügen und entsprechend importieren sollte. Dazu hätte ich aber die Blogbeiträge über das Backend einzeln aufrufen und im Texteditor kopieren müssen, um sie dann in Word abspeichern zu können.

Es existiert zwar zum Zeitpunkt der Erstellung von jedem Beitrag eine Word-Datei, die sind aber nicht unbedingt auf dem neuesten Stand – je nachdem, falls ich einen Beitrag nach Veröffentlichung editieren musste.

Letztendlich habe ich mich für eine recht unkonventionelle aber sehr praktische Lösung entschieden. Copy & Paste der Beiträge über das Frontend meines Blogs. Damit die html-Elemente in Sigil „sauber“ übernommen werden, füge ich den kopierten Text in das Feld dieses Webtools ein, klicke auf den Button zum Konvertieren und kopiere ihn in die Zwischenablage.

Quelltextmodus

 

Den Code habe ich dann im Quelltextmodus eingefügt.

 

Für den Feinschliff benötigte ich Hilfe

Ein paar html– und CSS-Kenntnisse sind bei der Verwendung von Sigil nicht verkehrt.

Nun besah ich mir die ersten Ergebnisse aber fand, dass das Schriftbild nicht optimal aussah. Auf meiner Recherche stieß ich auf Barbaras wunderbare eBook-Anleitung, die für mich als Newbie eine große Hilfe war. Toll finde ich, dass Barbara nicht nur ein Stylesheet zur Verfügung stellt, sondern auch erklärt, wie es richtig eingebunden wird.

EBooks werden in Sigil im epub-Format erstellt. Daher füge ich nun mein eBook meiner Calibre-Sammlung hinzu, überarbeite die Metadaten und konvertiere es darin ins mobi-Format.

Letzte Anmerkung zu Videos und Bildern

Da ich in meinen Tutorials oftmals Videos einbinde, musste ich erst einmal schauen, wie sie in einem eBook dargestellt werden. Für den Kindle Paperwhite sind diese Beiträge eher weniger geeignet und es ist nicht möglich, ein Video abzuspielen.

Trotzdem habe ich testweise diesen Beitrag aufgenommen, da es möglich ist, dass Videos im iPad oder Kindle Fire abspielbar sind. Für eine Rückmeldung wäre ich sehr dankbar.

Bilder in Blogbeiträgen werden nicht automatisch übernommen, stattdessen werden Platzhalter angezeigt. Daher habe ich sie einschließlich der Smilies bereits im vorgenannten Webtool entfernt. Zur Veranschaulichung habe ich aber hin und wieder einen Screenshot als Datei hinzugefügt und eingebunden.

Allerdings wurden sie nicht immer optimal dem Textfluss angepasst. In der Vorschau von Sigil sieht alles noch optimal aus, im meinem eBook dann wieder nicht.

So, nun aber lang genug palavert. Hier ist mein eBook, für das ich einige Beiträge aus der Kategorie „Bloggen“ herausgesucht habe. Ich stelle es – natürlich kostenlos und gezippt – im epub– und mobi-Format als Download zur Verfügung. Viel Spaß damit!

     eBook Sylvis Blog rund um das Thema Bloggen als epub (554 Downloads)
     eBook Sylvis Blog rund um das Thema Bloggen als mobi (448 Downloads)
 

Edit 13.09.2014

Da das pdf-Format wohl ebenfalls sehr häufig verwendet wird, stelle ich mein eBook nun auch in diesem Format zum kostenlosen Download zur Verfügung.

     eBook Sylvis Blog rund um das Thema Bloggen als pdf (556 Downloads)
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41 Kommentare

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  • Hey Sylvi,

    tolle Sache, ich bin beeindruckt! Ich glaube, für Dich könnte der Tag auch 48 Stunden haben und ohne die lästige Arbeit wäre Dir auch nie langweilig, oder? smilie

    Liebe Sonntagsgrüße,

    Pauli

    • Hej Pauli smilie,

      danke schön und stimmt, irgendwie finde ich immer etwas zu fummeln. Ich habe noch so viel im Hinterkopf, aber die Zeit reicht einfach nicht.
      Ein bisschen relaxen muss ja auch noch drin sein.

      Dir auch noch einen schönen Restsonntag.
      Lieben Gruß
      Sylvi

  • Das klingt auf jeden Fall interessant.

    Ein kleines Aber habe ich jedoch (welch Überraschung smilie )

    Die Leserschaft ist ja doch etwas eingeschränkt, habe ich den Eindruck. Ich hab jetzt ja mal echt ne halbe Stunde suchen müssem, bis ich das eBook am PC lesen kann (in Chrome heißt die Extension EMS EPub Reader, die nach einigen Fehlversuchen blieb). Allerdings ist hier das Format und Seitenumbruch völlig am Ar… äh… Allerwertesten. Jedenfalls kann ich mir nach Deinem Text hier nicht vorstellen, daß Du Dir diese verkorksten Seitenumbrüche so vorgestellt hast (und so wie ich Dich einschätze, kann ich es mir noch weniger vorstellen).

    Aber wenigstens kann ich es lesen und bei allem, was ich bisher überflogen habe, kann ich Dein eBook mit gutem Gewissen weiterempfehlen (ich weiß da auch schon jemanden, der es brauchen kann). Der Inhalt ist ja schließlich entscheidend -und diese kompakte Anleitung sieht auf jeden Fall vielversprechend aus.

    • Hej Broken,

      also auf die Idee, ein eBook auf dem PC zu lesen, wäre ich nie gekommen. smilie
      Aber ich habe es mehrfach während der Bearbeitung auf meinen Paperwhite geladen. Dabei ein paar Mal umstrukturiert, die Zeilenabstände bearbeitet usw. bis es mir gefiel.

      In meinem Reader sieht es recht ansehnlich aus.
      Hier mal ein Beispiel
      Beitrag im Reader

      Gruß Sylvi

      • smilie

        Naja, ich habe keinen E-Reader. Insofern bleibt mir gar nix anderes übrig, als da eine andere Lösung zu finden smilie

        Ich bezweifle auch gar nicht, daß es im Reader gut aussieht – nur merke ich davon halt gerade wenig.

        Schon die Titel-Seite ist auf zwei Seiten verteilt. Die zweite Seite zeigt nur noch Deine Blogadresse auf grauem Hintergrund, der Rest der Seite ist dann leer.

        Unabhängig davon (und die Probleme sind ja gewissermaßen auch von mir „hausgemacht“), ist das Ding genial. Da steht ja eigentlich alles drin, was ein werdender Blogger wissen muß/ sollte.

        Das wird auf jeden Fall an jeden Blog-Frischling weiterempfohlen!!

  • Okay Broken Spirit schon komisch – vielleicht müsste es in ein anderes Format – AZW3 ist noch ein recht gängiges – konvertiert werden.
    Ansonsten sind ja alle Beiträge hier im Blog nachlesbar. Dazu noch voll bebildert smilie

    Hej Thomas,

    super! Das Gute an solch einem eBook ist, dass man sich auf Artikel einer konkreten Themen-Kategorie konzentrieren kann, während man hier im Blog vielleicht schon mal vergeblich nach einem passenden Beitrag sucht.

    Falls Du den Eindruck hast, dass die Formatierung (bis auf die bereits im Beitrag erwähnten) nicht stimmt, melde Dich ruhig.

    Lieben Gruß
    Sylvi

    • Hm, ich bezweifle ja, daß das 100% funktioniert. Schließlich lese ich das eBook auf einem nicht dafür vorgesehen Gerät. Also Zweckentfremdung deluxe smilie

      Fraglich, ob das überhaupt geht. Schließlich gibt es ja auch auf Browsern erhebliche Unterschiede in der Darstellung.

      Technisch durchaus eine interessante Thematik… allerdings die Frage, ob es sich lohnt, sich darüber Gedanken zu machen. Mache ich mir ja im Webdesign beim Internet Explorer auch nicht mehr smilie

      Nichtsdestotrotz: ich lese mich gerade regelrecht fest. Der „Schönheitsfehler“, den ich hier am PC habe, stört also nicht wirklich smilie

  • Danke Thomas für Dein Feedback. Es ist für mich sehr wichtig zu wissen, ob das eBook auch auf anderen Geräten lesbar und ansehnlich ist.

    Hallo Su,

    da hast Du recht, diese Möglichkeit besteht. Aber ich vermute, dass Broken nicht unbedingt eine Extra-Software installieren möchte, zumal er ja keinen eBook-Reader besitzt.

    @Broken Spirit

    Für Google Chrome werden ja einige Erweiterungen angeboten. Mir hat es übrigens Readium sehr angetan.

    Chrome Erweiterung Readium

    Gruß Sylvi

    • Ja, Readium hatte ich auch probiert auf nem Test-PC… allerdings haben mir die Rechte nicht gefallen, die sich dieses AddOn einräumt. Der scheint ja alles lesen zu wollen :-O

      Ich weiß, ich bin paranoid smilie
      AddOns gibt es ja einige… hatte mich damit auch noch nie so wirklich befaßt. Alles in allem bevorzuge ich doch richtige Bücher – schon alleine deshalb, weil man damit Fliegen totschlagen kann smilie

      Wenn das eBook jetzt nicht gerade von Dir gewesen wäre, hätte ich halt gedacht „naja, schade, nix für mich.“ und das Thema wäre gegessen. So war ich ja dann doch ein wenig neugierig und hatte dann eben diese Startschwierigkeiten. Aber: es hat sich ja gelohnt, da etwas rumzusuchen (wobei mir am Ende ja der Kragen geplatzt ist. Beim letzten habe ich die Paranoia über Bord geworfen, und die Rechte des AddOns einfach nicht durchgelesen. Was ich nicht weiß usw… smilie

      • Ah okay … ich muss gestehen, dass ich bei der Suche nach einer geeigneten Erweiterung auf sowas wie Rechte gar nicht geachtet habe. smilie

        Und ich finde es gut, dass Du darauf hinweist. Ich bin da eher unbedarft.
        Aber ich fühle mich echt geehrt, dass Du keine Mühen gescheut hast, um einen Blick in das eBook zu werfen. smilie

        Beim letzten habe ich die Paranoia über Bord geworfen, und die Rechte des AddOns einfach nicht durchgelesen. Was ich nicht weiß usw…

        Mit der Anschaffung eines Smartphones habe ich einsehen müssen, dass man nicht alles von sich verstecken kann.
        Ansonsten sähe das Display meines Handys ziemlich nackig aus. smilie

        Gruß Sylvi

  • Tolle Sache. Da hast du wieder eine Menge Zeit investiert. Übrigens meine Frau hat für ihr „Kindle“ auch die rote Schutzhülle. smilie

  • Ich bin ja ein bisschen doof was die Ebook-Formate betrifft. Natürlich habe ich von den verschiedenen Formaten schon gehört.
    Wofür sind die Formate *.mobi (wahrscheinlich was mit mobil) oder epub gedacht. Ich meine für welche Geräte ?
    Meine einzige Beschäftigung mit Ebooks ist mit dem Kindle. Davon habe ich den Reader auf dem PC und auf einem Tablet.
    Ansonsten benutze ich gerne *.PDF. Das finde ich sehr universell.

    • Hej Gucky,

      ach das hat mit Doofheit nix zu tun, wenn man sich bisher nicht mit den Formaten beschäftigt hat. Im Grunde bin ich ja auch noch ein Newbie und besitze erst seit einem Monat einen eBook-Reader. Meines Wissens ist epub das meist verbreitete eBook-Format. mobi ist ein Kindle-eigenes Format. PDF mag mit den meisten Geräten kompatibel sein, wird aber nicht immer optimal dargestellt. Das sind zumindest die Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe.
      Aber Dank Calibre kann man die Darstellung anpasen.

      Gruß Sylvi

  • Hallo Sylvi,

    habe mir Dein eBook mal auf mein Handy (Samsung Galaxy) geladen, dann den FBReader, und los ging es.
    Darstellung einwandfrei, Text gut zu lesen – hast Du toll gemacht.

    Liebe Grüße
    hansen

    • Hej hansen,

      superlieben Dank für Dein Feedback. Das freut mich natürlich total. smilie
      Ich habe auch schon eine Änderung im Hinterkopf. Falls ich irgendwann eine neue Auflage erstellen sollte, werde ich noch eine Zwischenüberschrift mit dem Erscheinungsjahr der Beiträge einfügen.

      Lieben Gruß
      Sylvi

  • Interessanter Beitrag.
    Ich habe mich bisher noch nicht so intensiv mit eBook-Readern beschäftigt. Habe gerade die iPad-App iBooks installiert.

    Wie Gucky lese ich meist PDFs. Wenn ePub das meistverbreitete Format ist, weißt du, ob das auch das passende für iOS-Apps ist, Sylvi?

    Da die Downloads als ZIP gepackt sind, muss ich dies über eine zusätzliche App erstmal öffnen. Leider will das grad nicht funktionieren.Thomas hat es ja auch irgendwie hinbekommen.

    Kannst du die entsprechende Datei direkt anbieten? Würde mir dein Test-eBook gern mal anschauen.

    • Hallo Steve,

      als ich die ursprüngliche epub-Datei hochladen wollte, erschien folgende Fehlermweldung:
      Fehler beim Hochladen von epub-Dateien
      Ich hätte das zwar umgehen können, habe mich aber dann doch für die gezippten Dateien entschieden.
      Aber da Du nun der Zweite bist, der gerne pdf-Dateien als eBook verwendet, biete ich meins nun auch in diesem Format an. Ist das okay? smilie

      Gruß Sylvi

      P.S.: Epub müsste auch mit dem iPad lesbar sein.

      • Hallo Sylvi,

        Danke Dir. Hab mir die PDF gerade über iPad angeschaut.
        Sieht furchtbar aus. smilie

        Hab gleich nochmal die zip probiert. Geöffnet mit der iOS-App iZip. Dann die epub mit iBooks.
        Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Selbst die Videos (erstes auf Seite 350) funktionieren.

        Bin doch sehr beeindruckt.

        Beste Grüße
        Steve

        • Hej Steve,

          lach … ich hab’s mir fast gedacht. Was im Adobe Reader gut aussieht, muss es nicht auch zwingend im iPad.
          War ja schon etwas aufwändig für Dich, das epub zu lesebereit hinzubekommen.
          Aber dafür freut es mich umso mehr, dass die Videos dargestellt werden, dieses Feedback fehlte mir nämlich noch.
          Und da ich nicht genau wusste, auf welchen Geräten sie dargestellt werden, habe ich es auch nur bei zwei Minitutorials belassen.

          Falls ich noch einmal ein epub (ungezippt) zum Download anbiete, werde ich es wohl per FTP hochladen müssen. Aber ich glaube, es gibt da noch die Möglichkeit per Eintrag in der .htaccess die Sicherheitsmeldung zu umgehen. smilie

          Lieben Gruß
          Sylvi

  • Ja, was soll ich sagen… Ist es nicht schwierig, wenn man liest, dass sich jemand fürchterlich viel Mühe gemacht hat, um etwas ganz ganz Tolles zu gestalten, das er der Welt zu Füßen legt, man aber am liebsten einen Totalverriss über die aus technischer Sicht gerade noch mittelmäßige Leistung schreiben würde?

    Jedenfalls stellen sich mir bei solchen

    „“

      oder solchen

      Konstrukten die Nackenhaare auf.

      Mit den erwähnten HTML- und CSS-Kenntnissen würde ich nicht angeben. smilie Zumal Sigil standardmäßig XHTML vorschlägt. Du hast es deinem Browser zu verdanken, dass dein ebook dennoch einigermaßen okay angezeigt wird, sofern man es mit einem EPUB-Reader betrachtet. Google mal nach Quirks-Modus und verstehe den Zusammenhang.

      Grundsätzlich werden alle ebook zuerst im epub-Format erstellt. Das gilt auch für das mobi-Format. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Amazon intern eine Topaz-Erweiterung und eine wiederum darin integrierte DRM-Lösung von Adobe verwendet, die je mal an-, mal abgeschaltet werden kann, je nachdem, ob du dein ebook dort DRM-frei oder eben mit „Schutz“ verkaufen möchtest.

      Aus diesem Grund kannst du zum Beispiel reine epubs bei Amazon hochladen, sofern du mit dem Gedanken spielst, sie zu verkaufen. Eine vorherige Umwandlung ist unnötig, es sei denn, du möchtest Funktionen nutzen, die dein Kindle-Reader nicht, aber zB dein SONY-Reader, Tolino und was es da nicht alles an Readern und Smartphone gibt (die alle mit oder ohne Readerware epub-Format interpretieren) durchaus bereitstellen. Dann erstellst du ZWEI Varianten.

      Zum einen eine normale epub-Datei, die du nach Lust und Laune verwenden kannst und fängst dann nochmal ganz von vorne an, um eine ganz eigene Version für Amazon/Kindle zu erstellen. Und zwar nach dem offiziellen Handbuch. Guckst du hier:
      http://s3.amazonaws.com/kindlegen/AmazonKindlePublishingGuidelines.pdf

      Diese Barbara, die du in deinem Blogartikel verlinkst, macht es jedenfalls falsch. Trotz dass sie auf das Amazon Handbuch verweist, hält sie sich nur oberflächlich daran. Ts. Ts.

      Schau, du bloggst hier über allerhand Technikzeugs und ich bin mir auch einigermaßen sicher, dass du dir über die Themen, die hier vorgestellt werden, ein solides Hausfrauenwissen angeeignet hast.

      Womit wir wieder bei diesen Konstrukten angelangt sind:

      bzw.

       

      Du nutzt doch schon CSS. Aus welchem Grund solltest du Absatzabstände nicht auch in CSS formatieren? Ja, die Aufgabe von CSS ist tatsächlich die FORMATIERUNG. Man macht damit sein nacktes HTML schön. Ist ein bisschen wie Make-Up.

      Warum funktioniert es trotzdem? Schminkst du dich in unvorteilhaften Farben, wirst du von der Welt trotzdem noch als Frau erkannt, bekommst aber nur die schmierigen Typen ab. Das sind die, die nur auf den Charakter gucken. Wenn sie in dunklen Bars sitzen. Nach dem fünfzehnten Bier.

      Der eigentliche Haken daran ist, dass Amazon seine Anforderungen stetig erweitert, um sie anpassbarer zu machen. Das Nutzererlebnis sinkt in der Regel mit technischen Erweiterungen, wodurch wiederum die Software nachgerüstet wird. Und irgendwann passiert es, dass diejenigen sich selbst aussortieren, die sich nicht an die Regeln (in diesem Fall die Regeln an epub- und mobi-Erstellung) halten.

      Nimms nicht persönlich, zu Anfang dachte ich tatsächlich, du hättest aus einem x-beliebigen Buch auf deiner Platte den Text mit deinen Inhalten überschrieben und danach noch ein bisschen per Hand rumgepfuscht. Vielleicht lag es aber tatsächlich an dieser dilettantischen Barbara-Vorlage, die du verwendet hast.

      Außerdem solltest du dir abgewöhnen, dein Coverbild im PDF-Format zu erstellen, dein Buch nochmal ins Buch zu packen (siehe Ordner „Misc“) und nicht-einheitliche Bildformate zu verwenden.

      Alles klar?

    • Es soll ja Menschen geben, die Kritiken wie diesen etwas Positives abgewinnen können. Ich gehöre nicht dazu. Ich empfinde diesen Kommentar als unangemessenen und außerordentlich destruktiv.

      Hoffentlich kriegen Sie privat oder beruflich auch ein solches Feedback.

      • „Hausfrauenwissen“ „danach noch ein bisschen per Hand rumgepfuscht“ sind Textstellen, die eine konstruktive Kritik zunichte machen.

        Peinlich wird es in meinen Augen, wenn kein Link auf dem Namen ist, um sich über die Qualifikation der kritisierenden Person zu informieren.

        Es mögen ja einige berechtigte Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge in dem Kommentar enthalten sein. Aber die Art und Weise macht den Kommentar irgendwie überflüssig, ich sehe das also genau wie Horst.

        LG Thomas

  • Hallo Caroline,

    es tut mir leid, dass Du so enttäuscht über die technische Umsetzung meines ersten experimentellen eBooks bist.

    Aber ich verstehe Deine harsche Kritik überhaupt nicht. Du ziehst Dich an fehlerhaftem Code im eBook hoch. Dazu kann ich nur sagen, dass selbst Webseiten renommierter Online-Anbieter etliche fehlerhafte und nicht-valide html- und css-Werte enthalten. Bestes Beispiel bietet da die Google-Seite

    Für Außenstehende: Caroline moniert beispielsweise Codes wie

    und

    im eBook.

    Naja, auf jeden Fall ist meine Meinung dazu: Pippifax. smilie

    Ich weiß ja nicht, wie oft Du bisher meinen Blog besucht hast. Aber ich vermute mal, dass sich Dein Besuch und Kommentar zu nächtlicher Zeit irgendwie zufällig ergeben hat. Daher gehe ich auch gar nicht weiter darauf ein. smilie

    Hej Horst und Thomas,

    ich denke, dass Caroline von irgendeiner Seite den Weg hierhin gefunden und erst einmal nur das eBook heruntergeladen hat – ist schließlich kostenlos, das nimmt man ja gerne mit. smilie

    Ich habe keine Ahnung, ob sie überhaupt den Beitrag dazu gelesen hat, aber ich glaube nicht.
    Anders kann ich mir solche Äußerungen wie

    zu Anfang dachte ich tatsächlich, du hättest aus einem x-beliebigen Buch auf deiner Platte den Text mit deinen Inhalten überschrieben und danach noch ein bisschen per Hand rumgepfuscht

    nicht erklären.

    Eigentlich habe ich meine Vorgehensweise beim Erstellen des eBooks ja ausführlich dokumentiert.

    Danke für euer Feedback, ich teile eure Meinung voll und ganz.

    Die Email-Adresse der Dame ist übrigens auch sehr bezeichnend und drückt so richtig den Frust wahrscheinlich gegen alles und jeden aus. smilie

    Gruß Sylvi

  • Ich bin auch gerade zu Besuch weil in meiner fb-Gruppe das Buch über auf http://myfreebooks.de/ verlinkt wurde. So bin ich über den Artikel und die Kommentare gestolpert bin. Eigentlich wollte ich mich nur kurz bei der Autorin bedanken aber hier liegt ein großer technischer Irrtum vor.

    Daß einige Webseiten angesehener Seitenbetreiber viel fehlerhaften Quellcode enthalten, liegt an der Verwendung von JavScript, denn html ist nicht die richtige Basis, um Applicationen mit hoher Fuktionalität zu bauen. html war für etwas ganz anderes angedacht. Nämlich für statische Webseiten mit wenig Interaktion. Für verschiedenen Browser muss man inzwischen verschiedene Workarounds schreiben, die nicht im offiziellen Standard vom W3C vorhanden bzw. dazu nicht kompatibel. Daher die vielen Fehler die eigentlich keine sind.

    Bei ebooks ist das etwas anderes. Reader laufen auf Firmware und akzeptieren nur aus reiner Höflichkeit fehlerhaften Quellcode oder führen ihn nicht aus. Die verschiedenen Formate epub und mobi laufen auf ähnlicher Basis. Trotzdem gibt es Unterschiede. Wenn man die nicht beachtet, entstehen Probleme in der Darstellung. Vor allem dann wenn man keinen wohlgeformtens xhtml verwendet. Sigil ist weit verbreitet. Erste Wahl ist immer noch die Erstellung per Hand in html. Sigil fügt dem Quellcode beim Convertieren unerwünschte Elemente hinzu.

    Wenn die Autorin in Ihrem Blogartikel nicht beschrieben hätte wie sie das ebook erstellt hat würde ich leider zum gleichen Schluß kommen wie die Kommentatorin vor mir daß eine minderwertige Vorlage angepaßt wurde.

    Schade wenn sich die Leute immer gleich auf den Schlips getreten fühlen, denn die Hinweise aus dem vorherigen Kommentar sind eindeutig. Sie sagen der Autorin alles was sie wissen muß um ihr ebook standardkonform zu entwickeln. Es ist in Mode gekommen, Leute runterzuputzen die berechtigte Kritik üben oder jedes Wort auf die Goldwage zu legen weil Unangenehmes rauslesen _möchte_. Schade für das Buch. Ich werde es trotzdem lesen.

    Grüßle,
    K.

    • Hallo K.,

      Wenn die Autorin in Ihrem Blogartikel nicht beschrieben hätte wie sie das ebook erstellt hat würde ich leider zum gleichen Schluß kommen wie die Kommentatorin vor mir daß eine minderwertige Vorlage angepaßt wurde.

      hat sie aber. Zudem wurde das eBook von mehreren Anwendern auf unterschiedlichen Geräten positiv getestet.
      Was den Kommentar Deiner „Vorrednerin“ disqualifiziert, ist nicht nur die Form, damit ist nicht nur “Hausfrauenwissen” usw. gemeint, sondern auch die leeren Beispielzeilen. Ist im Kommentarfeld ja alles vorhanden und man hat nach dem Senden ebenfalls noch 10 Minuten Zeit, diesen Fehler zu beseitigen.

      Schade wenn sich die Leute immer gleich auf den Schlips getreten fühlen,

      Lies Dir Ihren Kommentar einfach noch einmal genau durch.

      Daß einige Webseiten angesehener Seitenbetreiber viel fehlerhaften Quellcode enthalten, liegt an der Verwendung von JavScript,

      Auch das ist nicht ganz richtig. Viele der großen schließen die Tags nicht, um Traffic zu sparen, die modernen Browser übernehmen das.

      Dennoch ist Dein gut erklärter Beitrag sehr hilfreich.

      Gruß
      hansen

  • Hallo K.,

    vielleicht muss ich es noch einmal erkären: Es war ein Experiment; Ich hatte ursprünglich gar nicht geplant, ein eBook zu veröffentlichen und es hat sich einfach ergeben. Wenn ich das Erstellen hier im Blog schon beschreibe, wäre es sinnfrei gewesen, es nicht zum Download anzubieten.

    Wenn die Autorin in Ihrem Blogartikel nicht beschrieben hätte wie sie das ebook erstellt hat würde ich leider zum gleichen Schluß kommen wie die Kommentatorin vor mir daß eine minderwertige Vorlage angepaßt wurde

    Nennen wir es mal so – es ist die Philosophie dieses Blogs, sämtliche Vorgehensweisen Schritt für Schritt zu erklären und zu dokumentieren, welche Hilfen beansprucht wurden. Außerdem wird zu Beiträgen verlinkt, auf die ich bei meinen Recherchen gestoßen bin.

    Ich habe auch nicht behauptet, dass es fehlerfrei ist. Allerdings muss ich mir wohl vorwerfen, dass mir nicht klar war, dass das Buch eventuell auf anderen Seiten vorgestellt und dadurch ein größeres Publikum erreichen wird.

    Tja, anscheinend ist die Art und Weise, in welcher Form kritisiert wurde, nicht nur mir sauer aufgestoßen.

    Ich glaube schon, dass ich durchaus kritikfähig bin und konstruktive Kritik gerne annehme. Das beweist der rege Austausch im Kommentarbereich und dass ich auch noch nachträglich Beiträge editiere, um die Tipps darin aufzunehmen.
    Letztendlich macht eben der Ton die Musik.

    Und wenn das eBook dabei hilft, wie man es besser nicht machen sollte … dann ist es doch für Lernzwecke eine tolle Vorlage. smilie

    @hansen

    Viele der großen schließen die Tags nicht, um Traffic zu sparen, die modernen Browser übernehmen das.

    So ist mir das auch bekannt. smilie

    Gruß Sylvi

  • Das mit den nicht schließenden Tags bezieht sich auf html und vielleicht andere Programmiersprachen, bei xhtml ist es aber zwingend notwendig. Das könnte man mal in einem Technikforum ausdiskutieren, dann lerne ich auch noch etwas dazu. smilie

    Naja, da ich privat und beruflich mit anderen Programmierern zu tun habe, stößt mir so ein Ton nicht auf, das ist man in meiner Branche gewöhnt. Das ist natürlich keine Entschuldigung für schlechtes Benehmen.

    Sooooo, aber ich habe mich wegen etwas anderem zurückgemeldet. Es ging hier um ein Buch. Der Artikel beschreibt, wie das ebook erstellt wurde. Als Hardcore-Leser interessiere ich mich auch für Buchinhalte.

    Erst einmal vielen lieben Dank, daß dieses Buch überhaupt geschrieben und kostenlos veröffentlicht wurde. Es besteht aus ausgewählten Perlen der Kategorie „Bloggen“ von Sylvis Blog.

    Die Inhalte sollte deshalb jeder selbst lesen. Ganz egal ob im Blog selbst oder während man sich auf dem Sofa lümmelt.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass es sich um keine Profianleitung a la „Wie locke ich ohne viel Aufwand innerhalb von 4 Wochen 50 Mio. Leser auf mein Blog“ handelt. Im Gegenteil. Die Autorin ist Ihren eigenen Weg gegangen, hat das Netz mit Ihren eigenen Augen entdeckt und ihre eigenen Erfahrungen gesammelt, die sie in diesem Büchlein mit Ihren Lesern teilt. Der Anfang war spannend, man erfährt viel über WordPress und andere Dienste.

    Am besten gefallen haben mir zwei Dinge:

    a) Das Herzblut, mit dem die Autorin dabei ist.

    b) Daß der Blog nach so langer Zeit noch immer existiert und kein Ende in Sicht ist.

    Man lernt viel darüber, wie Kommunikation im Internet funktioniert.

    Wäre dies Amazon, würde ich 4 **** Sterne vergeben.

    Viel Erfolg weiterhin und Dankeschön für dieses Buch. Es hat mir meinen freien Montag versüßt.

    Grüßle,
    K.

  • Hallo K.,

    … bei xhtml ist es aber zwingend notwendig.

    Okay, ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
    Da habe ich mich wohl im Vorfeld nicht genügend informiert, wie es sich mit xhtml im Gegensatz zu html verhält.

    Super, dass Du extra noch einmal nach dem etwas „unglücklichen Diskussionsverlauf“ smilie den Weg hierhin gefunden hast.

    Ich freue mich natürlich total über Dein Urteil bezüglich des Inhaltes. Es war gar nicht einfach, halbwegs geeignete Beiträge zu finden, da ich oft mit Codesnippets und Screenshots zwecks Veranschaulichung arbeite.

    Aber lies erst einmal zu Ende – über 3 1/2 Sterne würde ich mich auch freuen. smilie

    Gruß Sylvi

  • Hi Sylvi,

    ich finde Deine Experimente sehr interessant. Du hast ja auch eindeutig darauf hingewiesen das es sich um eine Probe aufs Exempel handelt … Es wird immer „Nörgler“ geben aber die müssen ja nicht Deinen Weg gehen.

    … bei xhtml ist es aber zwingend notwendig.

    … auch bei XML müssen Tags zwingend notwendig geschlossen werden.
    Das Traffic durch nicht geschlossene Tags eingespart werden kann, ist Nonsens und nur ein Zeichen von schlampiger Arbeitsweise.
    Richtig ist die Aussage: „… moderne Browser übernehmen das.“

    Übrigens … wenn Du das PDF in Word oder einem anderen Textverarbeitungsprogramm generierst, kannst Du ordentliche Seitenränder festlegen.

    Gruß Ingo

    • Danke Ingo, dass Du das erkannt hast, wie eigentlich die meisten Kommentatoren/Leser. smilie

      Dabei war die Kritik ja nicht komplett ungerechtfertigt, nur der Ton in dem Kommentar war mir etwas „fremd“ in diesem Blog.

      Übrigens … wenn Du das PDF in Word oder einem anderen Textverarbeitungsprogramm generierst, kannst Du ordentliche Seitenränder festlegen.

      Genau, ich war da wohl etwas „sparsam“. smilie

      Gruß Sylvi

      • Hallo Sylvi,

        na dann ändrere das doch fix und lade das PDF neu hoch. Ist ja auch nur ein Klick.

        … Genau, ich war da wohl etwas “sparsam”.

        Die Datei hast Du doch sicherlich noch, oder?

        Ein schönes Adventwochenende, und „qüäle“ Dein „tierisch gutes Model“ nicht so. Du kennst ja die Gewerkschaften … am Wochenende sind dann auch noch zusätzliche Vergütungen in Form von Leckerli erwünscht. ~schmunzeln~

        Gruß Ingo

        • Hej ingo,

          war zwar jetzt nicht fix, aber ich habe tatsächlich noch einmal die Ränder breiter gesetzt und die pdf-Datei hochgeladen.
          Danke für den Wochenendwunsch, dieses Mal wurden meine „Models“ ein bisschen geschont und natürlich – wie eigentlich immer – verwöhnt. smilie
          Ich wünsche Dir noch einen schönen Restadventssonntag.

          Gruß Sylvi

  • Hallo Sylvi,

    manchmal hilft ein kleiner Stubs …(‚~‘)
    Jetzt ist es viel angenehmer zu lesen und wird die Kritiker, zumindest in diesem Punkt, etwas besäftigen können.

    Gruß Ingo

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