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Feuchtfröhliches Fotoshooting beim Hundetraining

Voll in seinem Element - junger Labrador-Rüde

Vor einiger Zeit hatten eine befreundete Hundebesitzerin und ich angedacht, dass ich doch mal an einem Hundetraining mit meiner Kamera teilnehmen könnte. Natürlich musste noch geklärt werden, ob Kursleiterin bzw. die anderen Teilnehmer damit einverstanden sind. Als ich zusicherte, danach Fotos zur Verfügung zu stellen, war alles in Ordnung.

Nun ging es nur noch um den Termin. Hauptziel war irgendwann einmal ein Wassertraining. Geplant war aber vorab noch ein „normales“ Hundetraining in örtlicher Nähe. Das Vortreffen kam aber aus verschiedenen Gründen nicht zustande und so fand mein erstes Hundefotoshooting direkt am Wasser und zwar an der Sorpe statt.

Morgens um 09.00 Uhr in Deutschland

Im Gegensatz zum Fotoworkshop „Touch and Go“ war ich dieses Mal die Ruhe selbst, obwohl diese Art der Tierfotografie eine absolute Premiere für mich war. Als ich Sonntagmorgen am vereinbarten Treffpunkt eintrudelte, hatte bereits die Vorbesprechung zwischen Kursleiterin und Hundebesitzern begonnen und ich hielt mich etwas im Hintergrund. Aber ich wurde sofort aufgefordert, hinzu zu kommen und wir tauschten ein paar Worte aus.

Von einem Hund wurde ich sofort freudig begrüßt und da war die Welt schon einmal in Ordnung. 🙂 Dann marschierten wir in Richtung Wasser.

Ab zum Fluss

Idyllische SorpeWir mussten noch ein bisschen laufen, bis wir an das Ufer der Sorpe kamen, die sich dort noch recht jungfräulich durch die Landschaft schlängelt – umgeben von blühender Natur und hohen Gräsern. Richtig idyllisch.

Die Wetter-Apps sagten unbeständiges Wetter und hin und wieder Regen an, wir werden ja sehen, ich war auf jeden Fall optimistisch.

Wer fotografiert mich?So saß ich also während eines weiteren Gespräches über das folgende Training mittendrin mit meinem Fotorucksack zwischen den Frauchen, einem Herrchen und Hunden und lauschte mit.

Mir gefiel irgendwie, dass meine Fotografiererei kein großes Thema war. Ich war einfach mit dabei und das schien auch für alle okay zu sein.

Dann ging’s los

Labrador-OldieDie Hundetrainerin gab ein paar Anweisungen. Ziel war es, dass die Hunde die Scheu vor dem Wasser verlieren und versuchen, Dummies aus dem Wasser apportieren. Da merkte man schon den Unterschied.

Der eine Hund sprang im hohen Bogen hinein, der andere taperte langsam aber äußerst bestrebt zur Beute und wieder ein anderer hielt sich im flachen Uferbereich auf und schaute dem Dummy nur hinterher. 😉

Nachhilfe beim Dummie-HolenDie erfahrene Kursleiterin hatte vorsorglich Gummistiefel angezogen und so konnte sie verhindern, dass die befüllten Beutel von der Strömung weggetrieben wurden.

Nur einmal musste die Wasserratte Urmel ran, weil ein Beutel zu weit abgetrieben und das Wasser mittlerweile zu tief war, um die Stelle zu Fuß zu erreichen.

Wetter erst lala, dann super

Mit Feuereifer dabeiErfreulicherweise wurden wir von oben nicht ganz so nass. Es regnete hin und wieder ein wenig, aber es kam glücklicherweise kein großer Schauer und war recht warm dabei.

Die Lichtverhältnisse waren zum Fotografieren optimal – leicht bewölkt und die Sonne lugte nur zaghaft hindurch. Gegen Mittag riss die Wolkendecke dann weiter auf und es war T-Shirt-Wetter.

Wie habe ich fotografiert?

Freunde für's LebenIch hielt mit meinem 70-300er Tamron-Objektiv gebührenden Abstand zu Hund und Mensch und versuchte mich so diskret wie möglich, meinen Fotomodellen zu nähern. Schließlich wollte ich die Tiere nicht ablenken und die Menschen nicht nerven.

Ich entschloss mich für einen kontinuierlichen Autofokus, flexiblen Spot und Serienbildmodus. Mit dem erweiterten flexiblen Spot an der Alpha 77 II kam ich nicht ganz so gut klar, daher beließ ich es bei dem einfachen. Die Verschlusszeit war bei den bewegten Motiven 1/1000 und offenste Blende je nach Brennweite.

Sichtlich stolzMit dem ISO stand ich ein wenig auf dem Kriegsfuß. Den hatte ich zeitweise wegen der anfangs wechselnden Lichtverhältnisse auf automatisch eingestellt, aber je nach Schwenk schoss er derart in die Höhe, dass ich mich zwischenzeitlich doch lieber für eine manuelle ISO-Einstellung entschied. Vielleicht lag es auch an der mittenbetonten Messung und je nach Hundefell hat sich die Kamera eventuell auch daran orientiert. Erfahrungswerte eben.

Für das nächste Mal würde ich dann lieber die Mehrfeld-/Matrixmessung wählen und den ISO-Wert manuell anpassen.

Genau … und daran denken, dass ich keine 1/1000stel Verschlusszeit benötige, wenn ich Hundeporträts schieße. Aber ich denke, im Eifer des Gefechts wird das immer mal wieder passieren. 😉

Mein Fazit

Liebenswerter SeniorIch bin eigentlich nicht so der Typ, der sich gerne mit seiner Kamera „aufdrängt“. Zu oft habe ich erlebt, dass sich Menschen genervt fühlen, wenn jemand um sie herum fotografiert. Ich bin eher zurückhaltend, wenn es darum geht, jemanden zu fragen, ob ich zu Übungszwecken bei bestimmten Situationen fotografieren darf. Daher bin ich so froh, an Fotowalks teilnehmen zu können.

Witzig in diesem Fall war, dass ich eine Art „Kurier“ hatte, der meinen Wunsch bei einem Hundetraining mal zu fotografieren, an die betreffende Person weitergegeben hat. Ging doch!

Und ich muss sagen, diese 5 1/2 Stunden haben mir etliche Erfahrungswerte geliefert – auch was die anschließende Bildbearbeitung betrifft. 😉

Die Autorin:

Sylvi

Meine Beiträge beinhalten eigene Erfahrungen, sei es über Soft- und Hardware, Social Media und die ich als WordPress-Bloggerin und Joomlanerin gesammelt habe. Zudem widme ich mich dem schönen Hobby "Fotografie".

5 Kommentare

  • Hallo,

    Ich bin zufällig auf diese Seite gestoßen und finde sie echt toll! Ich hoffe ich darf hier jetzt ein Kommentar setzen, denn ich finde es einfach toll wie manche Menschen und Tiere miteinander harmonieren. Ich habe selbst einen Hund und auf den Bildern, die übrigens sehr schön geworden sind, kann man sehen wie der Hund begeistert ist und Freude hat.

    Ich hoffe, dass noch viele Leute auf diesen Blog stoßen werden, Mach weiter so!

  • Wie ich auf den Bildern sehe, scheint die Alpha 77II sich ja sehr gut für Tierfotografie zu eignen. Ich suche derzeit nämlich nach einer neuen Kamera. Das Tamron-Objektiv liegt auch schon lange auf meiner Wunschliste.Tierfotografie ist einfach toll. Mir persönlich macht es sehr viel Spaß

    • Hallo Peter,

      insbesondere für diesen Zweck habe ich sie mir zugelegt und mich vollkommen überzeugt. Ich finde auch, dass sie mit dem 70-300er Tamron (F/4-5.6 Di USD) super harmoniert. Der Fokus hat mich fast nie im Stich gelassen und falls ja, lag es an mir. 🙂

      Gruß
      Sylvi

  • Hi Sylvi,

    endlich habe ich mal wieder die Zeit gefunden, Deine Seite zu besuchen … Wie immer habe ich schöne Berichte und Bilder vorgefunden. Danke dafür – und weiter so!

    Schönen Sonntag,

    Gruß Ingo

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