Fotowalk: Bismarckturm beleuchten

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Nachdem ich leider zwei Fotowalks ausfallen lassen musste, freute ich mich unheimlich darauf, wieder teilnehmen zu können.
Langzeitbelichtungen waren geplant, Stativ somit Pflichtequipment und ich hatte vorsichtshalber drei Taschenlampen eingepackt. Zusätzlich befanden sich Folien in allen möglichen Farbvarianten im Gepäck, die ich mir eigentlich für mein Blitzgerät zugelegt hatte.

Leider zeichnete sich am letzten Dienstag schon tagsüber ab, dass das Wetter nicht sehr günstig sein würde. Regen und böiger Wind waren angesagt. Aber ich gehöre zu den Optimisten, die immer denken „Vielleicht zieht es ja über uns hinweg.“ Selbst als ich gegen halb sieben frühabends bei strömenden Regen losfuhr, hegte ich noch die Hoffnung, dass wir vielleicht doch eine Regenpause erwischen.

Wetter blieb besch …

Als ich vor Ort eintraf, gab Petrus noch einmal richtig Gas. Schon der Aufbau des Stativs und das Anbringen der Fernsteuerung stellte sich als Herausforderung dar, weil es zusätzlich stockduster war. Ein netter Fotowalker half mir während meiner Fummelei und leuchtete mit seiner Lampe Richtung Kamera-Buchse. smilie

Bismarckturm im RegenJe weiter ich mich von dem Turm entfernte, der übrigens schon von ein paar Fotokollegen mittels Dauerlampen partiell beleuchtet wurde, umso heftiger stürmte es. Also versuchte ich doch wieder einen Windschatten vor dem Turm zu finden. Blöd nur, wenn der Wind von allen Seiten kommt. smilie

So schnell gibt man nicht auf

Eine fotografische Perspektive von unten nach oben ließ mein Objektiv sofort erblinden – da nützte auch der drübergezogene Plastikbeutel herzlich wenig, schließlich musste die Linse freibleiben.

Naja, und die beiden Brillenträger unter uns hatten auch keine große Freude an diesem Abend. Ich verkniff mir die Lesebrille und hing verrenkt vor dem Sucher, um den richtigen Bildausschnitt festzulegen.

Aber ganz ehrlich? Als ich meinte, den irgendwie gefunden zu haben, habe ich einfach nur noch auf Blende 8 und den Fokus auf fast unendlich gestellt. Joah, Fokus-Peaking war minimal zu erkennen … passt schon.

Wir kämpften also alle Vier so vor uns hin – ganze drei Langzeitaufnahmen habe ich durchgehalten – bis ich irgendwann einfach nur die Schnauze voll hatte.

Okay, es soll eben nicht sein

Da hatte unser Fotowalk-Cheffe die weltbeste Idee, die Aktion zu beenden und zu einem Kaffee bei Mäkkes aufzubrechen.

Der improvisierte Fotoschnack in gemütlicher Runde hat mich dann auch für die Wetterkapriolen entschädigt. Es war richtig nett, sich einmal etwas intensiver unter Fotoverrückten auszutauschen. Welche Vorlieben hat jeder, eher Landschaft oder Portrait? Welchen Stellenwert hat die Bildbearbeitung? Von welchem Fotografen sind die Youtube-Videos gerade sehr angesagt?
Welche Kameramarke das Nonplusultra ist, war seltsamerweise oder Gott sei Dank überhaupt kein Thema. Aber ich weiß eh, dass neben mir Sony-Verwenderin, einer auf die Nikon schwört, ein anderer eine Olympus besitzt.

So und nun freue ich mich auf den nächsten Monat – mit einem hoffentlich etwas gnädigeren Petrus.


Die Autorin:

Sylvi

Meine Beiträge beinhalten eigene Erfahrungen, sei es über Soft- und Hardware, Social Media und die ich als WordPress-Bloggerin und Joomlanerin gesammelt habe. Zudem widme ich mich dem schönen Hobby "Fotografie".

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