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Mache Dich unbeliebt und verschicke E-Mails per CC

Emails versenden

Den Anstoß zu diesem Artikel gab mir Caschys Beitrag über die unglückliche Mail-Versendung von Saturn an mehrere Empfänger. Was bei Saturn vermutlich ein Versehen mit allerdings weitreichenden Konsequenzen war, ist bei einigen Privatmenschen immer noch eine Unart:
das Versenden von E-Mails an verschiedene Adressaten – ob diese es wollen oder nicht – per CC.

Es ist aber auch sehr komfortabel, anderen Menschen auf dem elektronischen Weg mal eben eine Nachricht in Sekundenbruchteilen zu übermitteln. Vielleicht auch manchmal zu schnell und lax. Leider habe ich den Eindruck, dass von einigen Personen die einfachsten Regeln in dem Umgang mit E-Mails noch nicht beherrscht werden.

Ich könnte aus der Haut fahren, wenn ich Mails erhalte, in denen unbedarft sämtliche E-Mail Adressen von Freunden und Bekannten (vielleicht aber auch noch nicht mal nur von diesen) als Empfänger eintragen wurden.

Unwissenheit, Gedankenlosigkeit oder Absicht?

Letztens habe ich mich noch bei einer Bekannten dafür „bedankt“, dass sie meine E-Mail-Adresse an zig mir absolut unbekannte Menschen weitergeleitet hat. Eine Durchsicht ergab, dass auch Geschäftsadressen enthalten waren. Echt super! Da wird Werbespam förmlich Tür und Tor geöffnet.

Hinzu kam, dass mich der Inhalt dieser Mail überhaupt nicht interessierte und auch nicht explizit an mich persönlich gerichtet war. In diesem Fall handelte es sich um die Rabattaktion eines Geschäftes, in dem ich einerseits nie einkaufen würde und das andererseits meines Wissen in meinem näheren Umfeld nicht mehr existiert. Ich war kurz davor, den Thunderbird-Spamfilter um eine Absenderin zu erweitern.

Nur mal kurz das Gehirn einschalten

In Thunderbird E-Mail an mehrere Empfänger versendenDer- bzw. diejenige hat sich zwar dafür entschuldigt und versicherte, dass ihr die Folgen nicht bewusst waren. Ich glaube ihr ja auch, dass sie nicht absichtlich meine E-Mail-Adresse verbreiten wollte. Aber das zeigt mir unter anderem, wie gedankenlos solche Nachrichten an Land und Leute verschickt werden, ohne zuhinterfragen „Interessiert denjenigen so etwas überhaupt?“

Natürlich erhalte ich immer noch hin und wieder Cartoons oder lustige Präsentationen bzw. Videos von wirklich guten Freunden oder verschicke sie (äußerst selten) auch selber einmal. Aber dann weiß ich in etwa, DAS könnte demjenigen gefallen bzw. die Freunden kennen einigermaßen meinen Humor und meine Interessen.

Außerdem werden diese dann nur an einen Empfänger gesendet oder der Verteiler beschränkt sich bei „CC“ auf wenige ausgesuchte Empfänger, die sich auch untereinander kennen.

Allerdings habe ich diese Art von Mitteilungsbedürfnis schon weitestgehendst auf Socialmedia-Plattformen wie Twitter und Facebook verlagert.

Wann verwende ich CC?

Bei meiner Arbeit verwende ich oft sogar bewusst „CC“ als Versendungsform, damit eben jeder sieht, wer von der E-Mail Kenntnis erhalten hat und über den Inhalt informiert ist. Dadurch werden unnötige Nachfragen vermieden und ist daher wirklich sinnvoll.

Aber zwischen Beruf und Privatsphäre besteht eben ein Unterschied.

Wenn ihr meint, Eure Mails an mehrere Adressaten versenden zu müssen, verwendet doch bitte die Mitteilungsform BC (Blindkopie) oder auch BCC bzw. BK – das ist abhängig vom verwendeten Mail-Client oder -Programm. Dadurch sind die E-Mail-Adressen der Empfänger nicht für die anderen einsehbar.

Hier noch eine schöne Erklärung zu CC und BCC auf Wikipedia.

Kein Mensch ist fehlerfrei und Patzer passieren nun mal. Mich ärgert es nur, wenn es für manche ganz normal zu sein scheint, andere mit ihren „Spaßmails“ oder vermeintlich wahnsinnig interessanten Infos zu bombardieren und selbst auf Bitten dieses zu unterlassen, nicht reagiert wird. Zur Not hilft dann eben eine Filterregel im Thunderbird und ich werde künftig davor verschont.

Ansonsten … Danke schön für Euer Verständnis! 🙂

Die Autorin:

Sylvi

Meine Beiträge beinhalten eigene Erfahrungen, sei es über Soft- und Hardware, Social Media und die ich als WordPress-Bloggerin und Joomlanerin gesammelt habe. Zudem widme ich mich dem schönen Hobby "Fotografie".

14 Kommentare

  • Hallo Sylvie, das mit dem cc geht ja wirklich nicht- gedankenlos so Menschen, die soetwas tun- oder einfach nur schusselig, da vergesslich. Eine schöne Seite hast Du hier-werde sicher mal öfter vorbeischauen. Liebe Grüsse & frohes Weihnachtsfest vom Freizeitcafe!

  • Vielleicht solltest du auch bedenken, dass nicht jeder Mensch im Internet zu Hause ist und somit auch nicht jeder den Unterschied zwischen CC und BC kennt. Und sind wir ehrlich, es wird auch in keinem Mail-Client wirklich erklärt, man muss halt wissen was es heißt.

    Hier kann es hilfreich sein, einfach mal freundlich eine Erklärung der verschiedenen Funktionen zu versenden, damit die Leute eine Chance haben zu lernen, wie es richtig geht. Es gibt ja auch kein „Handbuch“ für dieses Internet, welches du zusammen mit deinem Anschluss zugeschickt bekommst und deswegen gibt es halt viele, die durch Handeln und darauf resultierende Reaktionen lernen.

    • Hallo Freizeitcafe,

      danke für Dein nettes Feedback. Ich wünsche Dir auch Frohe Weihnachten. 🙂

      Lieben Gruß
      Sylvi

      Hallo Sven,

      ich bedenke sehr oft, dass es viele Menschen gibt, die nicht rumdum vertraut mit Internet, Computer & Co. sind. Nicht umsonst gibt es diesen Blog. 😉

      Außerdem verschicke ich auch schon mal kleine bebilderte Tutorials und Erklärungen per E-Mail an Freunde und Familie, wenn es irgendwo hapert.

      Und klar, musste ich mir anfangs auch vieles aneignen und habe gegoogelt und gelesen wie eine Verrückte. Natürlich habe ich mit Sicherheit auch Fehler gemacht – und mache sie auch heute noch.

      Ich hätte diesen Beitrag anders formulieren und einfach nur eine Beschreibung über den Unterschied von CC und BC erläutern können.

      Aber ich denke, es darf mir auch mal erlaubt sein, dass ich mich ärgere, wenn Mails per CC verschickt werden, bei denen nicht ein kleinbisschen darüber nachgedacht wurde, ob der Inhalt der Mail den Empfänger nur annähernd interessiert, wie im Fall der beschriebenen „Rabattaktion“.

      Ich hätte mich mit Sicherheit nicht so aufgeregt, wenn dieser Fauxpas zum Beispiel im Rahmen einer Weihnachts-Rundmail passiert wäre. 😉

    • Hallo Sven,

      es ist eigentlich unerheblich, ob man den Unterschied zwischen CC und BC kennt. Wenn man ihn nicht kennt, reicht es vollkommen aus, einfach mal das Hirn einzuschalten und nicht dutzende E-Mail-Adressen seiner Freunde und Bekannten einzugeben.
      Für „Hirn einschalten“ braucht man kein Handbuch.

      Gruß
      hansen

  • Wir hatten vor einiger Zeit das Problem, das ein einheimisches Sportfachgeschäft seinen ersten Newsletter verschickte, um seine Stammkunden auf eine Rabatt-Aktion aufmerksam zu machen. Nette Aktion, die wir auch genutzt haben. Allerdings wurden alle Mail-Adressen ins Empfänger-Feld eingetragen. Wir machten den Inhaber auf diesen Fehler aufmerksam und gaben ihm den Hinweis auf die Blindkopie. Er war sehr dankbar deswegen, denn er kannte sich damit nicht aus. Seit dem klappt es wunderbar! =)

    • Hallo hansen,

      ich hätte es besser nicht ausdrücken können und wünsche Dir Frohe Weihnachten. 🙂

      Hallo Uli,

      na das ist doch super gelaufen und ich finde es toll, dass Du dem Geschäftsinhaber einen Tipp gegeben hast.
      Normalerweise ist ja auch nicht davon auszugehen, dass alle E-Mail-Empfänger unheimlich wild darauf sind, Adressen anderer zu sammeln.

      Lieben Gruß
      Sylvi

  • Hi Sylvi,
    stimme Dir vollkommen zu. Vor allem wenn meine private E-Mail-Adresse an „irgendwelche“ Leute geschickt wird, finde ich das zum ko***n. Naja, zumindest hat es auch bei mir meist geholfen, diejenigen darauf aufmerksam zu machen.

    Frohe Weihnachten,
    Alex

    P.S. Vielleicht geht der Kommentar in Chrome?

    • Hej Alex,

      genau … meine Privatadresse gebe ich auch nur bestimmten Leuten und dann ärgert es mich natürlich besonders, wenn diese weit gestreut wird.

      Ich habe es sogar schon erlebt, dass ich die Leute persönlich oder per E-Mail angesprochen und gebeten habe, mich aus ihrem Verteiler zu nehmen. Und selbst das hat nichts gebracht.
      Bei diesen Härtefällen habe ich es mir dann nicht nehmen lassen, sie einem Filter hinzuzufügen, worin ich eingestellt hatte, dass einerseits ihre Mail ungelesen gelöscht wird und andererseits mit einer Vorlage geantwortet wurde, dass ihr Spam unerwünscht ist.

      Laut Filterprotokoll im Thunderbird hörte der Mist dann irgedwann auf. 😉

      Dir auch noch wunderschöne Weihnachtsfeiertage,
      lieben Gruß Sylvi

      P.S.: Hat mit Chrome wunderbar funktioniert. 🙂

  • Hm, ich überlege gerade wann man im privaten Gebrauch das CC braucht … mir fällt nichts ein.

    Im geschäftlichen Bereich hast du ja schon geschrieben das diese Form der E-Mail-Adressierung durchaus Sinn macht. Ich hasse es auch wenn Kollegen von mir meine Intratnet-Adresse nach außen tragen und ich direkt von nervigen Vertrieblern belästigt werde.

    LG Sven.

    • CC benutze ich schon ab und zu im privaten Bereich. Zum Beispiel haben wir unsere Silvesterparty mit Freunden per Mail geplant und da landeten die nicht angesprochenen, aber zur Kenntnis gesetzten Personen ins CC!

      Aber auch wenn es um Uni-Zeugs geht, kommt es vor, dass ich jemanden in CC setze. Entweder einen Prof oder einen Kommilitonen, den die Mail ebenfalls betrifft!

      • Hej Uli,

        na in den von Dir beschriebenen Fällen macht CC durchaus Sinn, vor allem wenn die Leute sich untereinander kennen.
        Wenn ich mich auf diese Weise zum Beispiel mit mehreren Leuten verabrede und mir plötzlich etwas dazwischen kommt, wissen gleich alle Bescheid, falls ich dann absagen muss oder erst später kommen kann. Und die anderen sehen durch CC, dass die anderen Empfänger ebenfalls informiert sind. Das finde ich total okay.

        Gruß Sylvi

    • Hallo Sven,

      ja wir arbeiten auch mit Intranet und wenn es sich um „offizielleren“ Mailverkehr handelt, gebe ich bei Rückfragen lieber die Abteilungs-E-Mail-Adresse an, damit meine Vorgesetzten sofort Kenntnis von dem Sachverhalt bekommen.
      Meine persönliche Adresse gebe ich extern nur für den einfachen Schriftverkehr weiter oder falls ich noch Rückmeldungen mit Infos zu laufenden Vorgängen benötige.

      Gruß Sylvi

  • Nicht nur im Privaten ist das ein großes Ärgernis. Gerade im Geschäftsleben ist das ein großes Problem – E-Mails-Addys öffentlich machen – Ein NoGo

    Aber innerbetrieblich ist das Versenden von unnötigen E-Mails ein Kostenfresser und geht auf Kosten der Arbeitseffizienz. Ich will dazu demnächst mal einen Artikel schreiben, da ich es in der Praxis als Berater viel zu oft erlebe. Unnötige E-Mails kosten Zeit und lenken von wichtigeren ab.

    Für die fehlende BCC-Funktion räumt die DIN 5008 auch die Möglichkeit der Verteilervermerks in Geschäftsbriefen ein. So informiert man über andere Empfänger und die Mail-Addy bleibt anonym.

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