Mein Plädoyer für die Sicherheit

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Die Ereignisse und Aussagen von einigen Bekannten in den letzten Tagen haben mir einfach keine Ruhe gelassen und nun brannte mir dieser Artikel förmlich unter den Nägeln.

Ich bin immer wieder verdattert – wenn nicht gar erschrocken darüber, wie unbedarft viele im Internet herumsurfen, ohne sich vorher genügend Gedanken um ihren Computerschutz zu machen.

Dabei höre ich fast immer heraus, dass keine böse Absicht oder nicht immer Geldmangel dahintersteckt, sondern einfach Unbedarftheit, Unwissenheit oder Bequemlichkeit. Bei den Personen, mit denen ich gesprochen habe, handelt es sich um Menschen, die ihren PC oder ein Laptop hauptsächlich nutzen, um ein wenig im Internet zu surfen, E-Mails zu verschicken und ihre Fotos zu verwalten.

Mike hatte sehr eindrucksvoll die Computer-Missstände eines selbsternannten aber ignoranten PC-Spezialisten in diesem Beitrag dokumentiert. Hierbei handelt es sich allerdings um einen „Härtefall“ der besonderen Art und um solche Spezies handelte es sich bei meinen Gesprächspartnern nicht.

Allumfassender Schutz ist absolutes Muss

Als ich mir in 2005 mein erstes eigenes Notebook zulegte, war für mich klar, es muss sofort eine allumfassende Internetsecurity her. Anfangs begnügte ich mich mit dem vorinstallierten Norton, bin dann aber recht schnell zu einem Komplettschutz von GData gewechselt. Vor etlichen Jahren habe ich mich für die Kaspersky Internet Security entschieden (bis heute: Stand 18.01.2017).

Natürlich habe ich mich immer rechtzeitig vor Ablauf der Lizenz (einmal im Jahr) um ein Upgrade gekümmert, um einen fortlaufenden Schutz zu gewährleisten.

Aktualität im Auge behalten gerade dann, wenn man nicht regelmäßig am Computer arbeitet

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber manche glauben immer noch, einmal eine Internetsecurity installiert, wird der Schutz schon für die nächsten Jahre ausreichen. So ist es nicht. Nach Ablauf einer Lizenz werden nicht mehr die Updates der neuesten Datenbanken eingepflegt und in kürzester Zeit ist der Schutz null und nichtig.

Eine Aussage hat mich fast vom Stuhl gehauen. Eine Bekannte hat sich kürzlich ein Laptop zugelegt und erzählte mir, dass sie die kostenlose „AntiVir“-Variante installiert hat. Sohnemann habe ihr gesagt, für sie reiche das vollkommen aus.(!?)

Okay, daraufhin habe ich ihr von einer anderen Bekannten berichtet, die – allerdings mit einer veralteten Kaspersky-Version – im Internet nach Gardinen gesucht hat und sich prompt einen BKA-Trojaner eingefangen hat.

Ihr Glück war, dass sie ein sehr hilfsbereiter Polizist telefonisch beraten hat. Durch diese Hilfe und mittels einer Rettungs-CD konnte sie die Daten ihres Notebooks noch retten.

Ohne ausreichenden Schutz tappt man schnell in eine Virenfalle

Virenmeldung 1Die Mär, nur auf dubiosen Webseiten bestehe die Gefahr, sich Viren und Trojaner einzufangen, schwebt immer noch wie ein Damoklesschwert über viele Computerbesitzer. Ich selber habe aber erleben müssen, dass etliche mir bekannte und seriöse Blogs befallen wurden. Admins mussten sich auf die fieberhafte Suche begeben, um den Eindringling in den Tiefen ihrer FTP- und Datenbank-Dateien zu finden.

Kaspersky hat mich nicht nur einmal gewarnt.

Jeder ist seines Glückes Schmied? Nicht unbedingt wenn es um Viren geht.

Mancher mag vielleicht schadenfroh denken „Sind sie doch selber schuld, wenn ihre Daten irgendwann futsch sind“. Mir persönlich tut es immer sehr leid, wenn sich jemand mit Viren, Trojanern und Würmern auseinandersetzen muss. Nur bleiben diese Eindringlinge ja häufig nicht nur auf dem eigenen PC, sondern verteilen sich per Datenaustausch oder E-Mail-Verkehr meist durch beigefügte Dateianhänge auch auf andere Computer. Und womöglich merkt es der Verteiler noch nicht einmal.

Ist auf dem Empfänger-PC auch noch die Anzeige der Dateiendung in der Ordneransicht abgeschaltet, findet ruckzuck mit Klick auf eine nicht ersichtliche aber gefährliche exe-Datei in einem Mailanhang ein Schädling den Zugang auf Eure Festplatte.

Dateiendungen anzeigen lassenDaher auch noch einmal von meiner Seite der Appell: Bitte nehmt den Haken vor dem Eintrag Erweiterungen bei bekannten Dateiendungen ausblenden heraus. So seht ihr sofort, ob es sich bei den Anhängen eingehender E-Mails um „echte“ .jpg, .pps oder .pdf-Dateien handelt.

 

Komplettschutz für 2,70 € einschließlich kostenloser Upgrades ist möglich

Kaspersky Programm auf CD von ComputerbildNun aber Schluss mit dem mahnenden Zeigefinger. 😉 Ich möchte Euch gerne den Komplettschutz der Computerbild-Version von Kaspersky Security Suite CBE (Link entfernt, da Kaspersky durch Norton ersetzt wurde) ans Herz legen. Er ist genau wie die kommerzielle Variante mit Web- und Bannerschutz, Spamabwehr für E-Mail-Eingänge und einer Firewall ausgestattet.

Anders als bei der kommerziellen einjährigen Lizenz muss allerdings vierteljährlich mittels Aktivierungscode der Schutz verlängert werden. Ich möchte hierbei noch einmal betonen, dass diese Verlängerung kostenlos ist und lediglich auf der Computerbild-Webseite der Aktivierungscode angefordert muss. Dafür ist die Investition von 2,70 € für die CD-Ausgabe der Computerbild und eine Registrierung auf der Webseite erforderlich.

Wie die Installation und die Aktivierung funktioniert, könnt ihr Euch ebenfalls auf der Webseite per Fotostrecke anschauen. Eine ausführlichere Beschreibung erhaltet ihr in diesem Hilfebeitrag.

Achtung!
Nach Installation der Kaspersky Internet Security prüft bitte, ob die Firewall von Windows noch aktiviert ist. Diese muss abgeschaltet sein, damit sie die Funktion der Firewall von Kaspersky nicht beeinträchtigt.

Wie die Windows-Firewall abschalten?

Windows Firewall deaktivierenDazu geht ihr über den Windows Start in die Systemsteuerung. Klickt ihr den Eintrag System und Sicherheit an, erscheint der Unterpunkt Verwaltung und darunter wiederum die Dienste.

Unter dem Bereich Dienste scrollt ihr bis zu dem Eintrag Windows-Firewall herunter. Auf diesen klickt ihr nun mit der rechten Maustaste, so dass ein Kontextmenü erscheint und wählt den fettgeschriebenen Eintrag Eigenschaften mit linkem Mausklick aus.

Windows Firewall deaktivieren 3Dort müsste neben Starttyp ein Button mit der Aufschrift „deaktiviert“ zu sehen sein. Ist das nicht der Fall, wählt diese Option im Drop-Down-Menü aus.

Als Letztes klickt ihr noch unter Dienststatus den Button Beenden an, anschließend auf Übernehmen und zuletzt auf OK. Sicherheitshalber startet ihr den  Computer noch einmal neu, damit die Firewall-Deaktivierung auch greift … fertig! 🙂

Edit vom 07.11.2012

Daniel weist darauf hin, dass in der letzten Heftausgabe statt der Kaspersky Security Suite CBE nun die Interent Security CBE von Norton auf der CD angeboten wird. Eine Recherche ergab, dass diese Kaspersky wohl künftig ersetzen wird.


Die Autorin:

Sylvi

Meine Beiträge beinhalten eigene Erfahrungen, sei es über Soft- und Hardware, Social Media und die ich als WordPress-Bloggerin und Joomlanerin gesammelt habe. Zudem widme ich mich dem schönen Hobby "Fotografie".

21 Kommentare

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  • Eine Aussage hat mich fast vom Stuhl gehauen. Eine Bekannte hat sich kürzlich ein Laptop zugelegt und erzählte mir, dass sie die kostenlose “AntiVir”-Variante installiert hat. Sohnemann habe ihr gesagt, für sie reiche das vollkommen aus.

    So ganz falsch ist die Aussage nicht, zumindest für den reinen Schutz vor Viren. Kauf-Versionen können allerdings noch mehr leisten als nur den Schutz vor Viren. Selbst ich benutze auch nur eine kostenlose Version, allerdings habe ich noch weitere (kostenlose) Maßnahmen getroffen. Diese leisen dann den gleichen Schutz. Allerdings benötigt man halt mehr Zeit und Kenntnisse um sein System sicher einzurichten.

    Schlimmer finde ich allerdings das die wenigsten User ihre Smartphones und Tablets nicht schützen! Wenn auch dort die Gefahr durch (dubiose) Webseiten (noch) nicht vohanden ist sondern meist durch Apps aus zwielichtigen Quellen kommt.

    Und Webseiten-Betreibern kann ich nur empfehlen seine Seiten bei den Google Webmaster Tools zu registrieren um dadurch einen gewissen Schutz zu erhalten. Ein Virenscanner für Server wäre noch besser, aber nicht jeder hat dazu die Möglichkeit.

    • So ganz falsch ist die Aussage nicht, zumindest für den reinen Schutz vor Viren. Kauf-Versionen können allerdings noch mehr leisten als nur den Schutz vor Viren. Selbst ich benutze auch nur eine kostenlose Version, allerdings habe ich noch weitere (kostenlose) Maßnahmen getroffen. Diese leisen dann den gleichen Schutz. Allerdings benötigt man halt mehr Zeit und Kenntnisse um sein System sicher einzurichten

      Da magst Du recht haben, nur die im Beitrag erwähnten Computeruser sind sogenannte Anfänger und daher schlage ich immer ein sogenanntes „Sorglos-Rumdum-Schutz-Paket“ vor. Die Problematik bei der Veränderung von Einstellungen besteht bei Unerfahrenheit, dass eher „verschlimmbessert“ wird und dadurch wieder ein Schlupfloch entsteht.
      Die Gespräche in den letzten Wochen haben mir mal wieder die Augen geöffnet und klargemacht, wie viel Aufklärungsbedarf noch bei grundlegenden Dingen – nicht nur was den Schutz des Computers – besteht.
      Zwei Mal wurde ich schon eingeladen, nach Feierabend mal einen Blick auf den PC zu werfen. 😉
      Daher überlege ich, wieder Hilfe-Beiträge über Themen zu schreiben, die für manchen von uns womöglich selbstverständlich für andere aber immer noch böhmische Dörfer sind: back to the roots.

      Als ich mir im Sommer diesen Jahres mein Andorid-Smartphone zulegte, war mir sofort bewusst, dass ich dafür ebenfalls einen Schutz benötige. Ich gebe zu, dass ich da 1 Monat lang auch recht nachlässig war. Mittlerweile hat auch dort Kaspersky Einzug gehalten. 😉

      Und Webseiten-Betreibern kann ich nur empfehlen seine Seiten bei den Google Webmaster Tools zu registrieren

      Als ich mich dort damals mit all meinen Seiten registrierte, war mir noch gar nicht bewusst, wie wichtig das für mich mal sein würde. Mittlerweile kann ich es genauso wie Du jedem Webseitenbetreiber empfehlen. Danke für den Hinweis.

  • Klasse Sylvi, Du sprichst bzw. schreibst mir aus der Seele. Ich habe leider auch immer wieder Kunden, die meinen, wenn sie einen tollen PC bekommen, kann ja nix passieren.
    Grundsätzlich geht bei mir kein Rechner raus ohne vernünftige Internetsecurity – auch wenn es bei mir nicht die von Kaspersky ist 😉
    Dann sage ich meinen Leuten noch, dass ich ihren PC nicht mehr anschauen werde, wenn sie ohne aktuelle Version zu mir mit einem Problem kommen sollten.
    Das wirkt dann (meistens) 😉

    Schönes, virenfreies Wochenende,

    Pauli

    • Hallo Pauli,

      Du kannst ruhig sagen, dass Du auf FSecure schwörst. 😉

      Ich möchte auch hier keine Schleichwerbung machen (ich hätte ja nix davon 😉 ) und kann nur von eigenen Erfahrungen schreiben. Ich selber besitze die kommerzielle Version von Kaspersky schon seit Jahren auf meinem Notebook und hatte die kostenlose Variante bei meiner besseren Hälfte installiert. Und toi toi toi … klopf auf Holz wurden wir beide von einer schlimmen Virusbefall bisher verschont.

      Nun läuft bei ihm allerdings auch die kommerzielle Variante, weil es ihn nervte, dass kurz vor Ablauf der 3-Monats-Lizenz 14 Tage vorher das Popup-Fenster in sein Spiel reinhaute, um ihn daran zu erinnern, dass diese verlängert werden müsse.

      Übrigens finde ich Deine Droh-Methode ziemlich gut. 😀

      Lieben Gruß an Dich und allzeit Gute Fahrt am wahrscheinlich ersten Schnee-Wochenende bei Euch,
      Sylvi

  • Hallo Sylvi,

    danke für die Erwähnung meines Artikels und den Link! 😉 Ich muß zugeben, daß das schon eine extreme Ausnahme war. Bei den Rechner, die ich warte kommt so etwas eher selten vor, aber auch das ist schon passiert. Ich habe da ja auch einen Artikel darüber verfasst, wie sich meine Ex-Frau den GEMA-Trojaner eingefangen hat.

    Inzwischen bin ich dazu über gegangen, daß ich auf Windows-Kisten die Windows-Variante von ClamAV (Immunet) einsetze. Was auf vielen Servern funktioniert, kann auch einem Windows-Desktop nicht schaden! Dazu noch die Microsoft Security Essentials und natürlich Windows vernünftig konfiguriert, das genügt eigentlich für die meisten Anwender und die beiden vertragen sich auch einwandfrei.

    Einziges Manko an einer solchen Konfiguration ist allerdings, daß ClamAV/Immunet nicht gerade für seine Geschwindigkeit berühmt ist. Allerdings habe ich inzwischen erfahren, daß daran zur Zeit verstärkt gearbeitet wird. Gerade nach einem Download dauert das Scannen der Datei unter Umständen etwas länger wie bei anderen Scannern, aber damit sollte man leben können.

    Das ist übrigens auch so ein Ding, daß sich verschiedene AV-Scanner gegenseitig nicht vertragen. Man sollte sich schon genau überlegen, was man da installiert. Bis jetzt funktioniert das allerdings bei jedem Rechner, außer dessen Besitzer macht groben Unfug wie erst vor ein paar Tagen ein Bekannter von mir. Der Typ installiert auch fast alles, was nicht bei 3 verschwunden ist. Hab das zwar über Teamviewer trotz anderer Meinung von „Profis“ wieder hin bekommen, war aber ziemlich sauer auf den Typ! Immerhin hatte ich dessen Laptop ja erst vor ein paar Wochen neu eingerichtet, da dort ja fast gar nichts mehr richtig funktionierte. 🙁

    PS.: Ich hoffe, daß mit den 3 Links ist in Ordnung so!

    Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

    Mike, TmoWizard

    • Hallo Mike,

      gern geschehen. 🙂

      PS.: Ich hoffe, daß mit den 3 Links ist in Ordnung so!

      Du darfst bei mir ja (fast) alles. :mrgreen: Ich musste Deinen Kommentar nur moderieren.

      Einziges Manko an einer solchen Konfiguration ist allerdings, daß ClamAV/Immunet nicht gerade für seine Geschwindigkeit berühmt ist

      Das war damals auch der Grund, warum ich von GData zu Kaspersky gewechselt bin. Natürlich kann es sein, dass nach all den Jahren GData verbessert wurde und den PC nicht mehr so ausbremst.

      Das ist übrigens auch so ein Ding, daß sich verschiedene AV-Scanner gegenseitig nicht vertragen.

      Ja, DAS musste ich auch letztens erfahren. Jemand hatte mehrere Virenprogramme installiert so nach dem Motto „Viel hilft viel“. Ein äußerst fataler Irrtum, denn das Gegenteil ist eher der Fall.

      Dein beschriebener „Härtefall“ ist aber wirklich eine harte Nuss. Ich kann mir gut vorstellen, dass Du irgendwann die Wut kriegst, wenn Du nach stundenlanger Bereinigung feststellen musst, dass innerhalb kürzester Zeit dessen Computer wieder zugemüllt ist. Da scheint wohl wirklich Hopfen und Malz verloren zu sein. Pack ihn in Deinen Spamfilter. 😉

      Ich selber bin nun nicht so der Crack was diverse Sicherheitseinstellungen an meinem Notebook betrifft. Daher habe ich für mich entschieden, es bei EINER Internetsecurity zu belassen und in dessen Einstellungen nicht viel zu verändern.
      Nebenher läuft bei mir noch Windows Defender und das scheint auch nebenher gut zu funktionieren.
      Ansonsten versuche ich vorsichtig zu sein und achte darauf, welche Links ich öffne und welche Mails ich wie behandle. Ich denke, das ist bereits die halbe Miete.

      Lieben Gruß aus dem Sauerland,
      Sylvi

      • Hi Sylvi,

        Du darfst bei mir ja (fast) alles. smilie Ich musste Deinen Kommentar nur moderieren.

        Habe ich mir gedacht, ist ab einer gewissen Anzahl Links bei mir auch so. 😉

        Das war damals auch der Grund, warum ich von GData zu Kaspersky gewechselt bin. Natürlich kann es sein, dass nach all den Jahren GData verbessert wurde und den PC nicht mehr so ausbremst.

        Wenn ich das richtig mitbekommen habe, dann hat sich da bei GData einiges in dieser Richtung getan. Wobei sich GData und Kaspersky anscheinend nicht mehr viel nehmen bei der Geschwindigkeit und der Erkennungsrate.

        Geschwindigkeit dürfte meiner Meinung nach bei der heutigen Rechnergeneration eigentlich eh keine Rolle mehr spielen, was der Dual-Core meiner Ex-Frau mit ClamAV bzw. Immunet auch bestätigt.

        Ja, DAS musste ich auch letztens erfahren. Jemand hatte mehrere Virenprogramme installiert so nach dem Motto “Viel hilft viel”. Ein äußerst fataler Irrtum, denn das Gegenteil ist eher der Fall.

        Au weh! Das ist wirklich ein ziemlich fataler Irrtum! Allerdings sollten die meisten AV-Scanner schon bei der Installation merken, daß bereits ein anderer vorhanden ist und eine entsprechende Meldung ausgeben. Immunet, Kaspersky, Norton und McAfee machen das jedenfalls nach meiner Erfahrung. wie das bei anderen ist weiß ich allerdings nicht.

        Dein beschriebener “Härtefall” ist aber wirklich eine harte Nuss. Ich kann mir gut vorstellen, dass Du irgendwann die Wut kriegst, wenn Du nach stundenlanger Bereinigung feststellen musst, dass innerhalb kürzester Zeit dessen Computer wieder zugemüllt ist.

        Das ist immer ärgerlich, da ich anscheinend immer gegen eine Wand rede! 🙁 Erst gestern habe ich allerdings in einem Gespräch mitbekommen, daß ich dabei wenigstens nicht der einzige bin.

        Da scheint wohl wirklich Hopfen und Malz verloren zu sein. Pack ihn in Deinen Spamfilter. smilie

        Das hat der SpamAssassin bei SeaMonkey schon getan, eben wegen dieser ganzen Mails von ihm! 😉

        Ich selber bin nun nicht so der Crack was diverse Sicherheitseinstellungen an meinem Notebook betrifft. Daher habe ich für mich entschieden, es bei EINER Internetsecurity zu belassen und in dessen Einstellungen nicht viel zu verändern.

        Ja gut, ich mach sowas ja schon lange genug. Ich wollte das eigentlich ja auch beruflich machen, aber leider waren da verschiedene Umstände gegen mich. Nun mache ich das als Hobby, bei einigen jedoch zumindest gegen Naturalien als Bezahlung. Gerade solche Leute sollen Merken, daß ihr Verhalten unter Umständen sehr teuer werden kann.

        Was ich bis heute nicht verstehe ist der GEMA-Trojaner bei meiner Ex-Frau. Die ist bei mir sozusagen durch eine gute Schule gegangen und hat sich auch selbst weiter informiert, trotzdem hat sie sich das Ding eingefangen. Wenn ich nicht neben ihr gesessen wäre, dann hätte ich ihr das niemals geglaubt!

        Nebenher läuft bei mir noch Windows Defender und das scheint auch nebenher gut zu funktionieren.

        Der gehört ja inzwischen zu Microsoft Security Essentials und das verträgt sich soweit ich weiß mit wirklich jedem anderen AV-Scanner. Inzwischen ist das Ding auch relativ gut geworden, wie ich aus verschiedenen Testberichten erfahren habe. Vor allem nervt das Teil nicht dauernd mit irgend welchen kryptischen Meldungen, die einen einfachen Anwender nur verwirren.

        Ansonsten versuche ich vorsichtig zu sein und achte darauf, welche Links ich öffne und welche Mails ich wie behandle. Ich denke, das ist bereits die halbe Miete.

        Wie man bei meiner Ex-Frau sehen kann reicht das leider nicht immer. Der GEMA-Trojaner kam zu ihr durch einen Link von Google, der unter den ersten 10 Suchergebnissen war! Leider haben wir uns nicht gemerkt, was sie da im Suchfeld eingegeben hat und wie der Link lautete. 🙁 Wenn ich das noch wüßte, dann hätte ich das in meinem entsprechenden Artikel gleich weiter gegeben.

        Mit den Mails ist das auch immer so eine Geschichte. Leider haben viele ihren Mail-Client so eingestellt, daß er Mails in HTML anzeigt. Ich habe darüber ja schon ein paar Artikel geschrieben und in vielen Zeitschriften wird auch immer wieder davor gewarnt, aber irgendwie brauchen die Leute anscheinend das nervende Geblinke und Geflimmer wie sie es auch von Websites gewohnt sind.

        Lieben Gruß aus dem Sauerland,
        Sylvi

        Viele liebe Grüße zurück aus Schwaben

        Ein virusfreies Wochenende wünsche ich dir

        (Mal versuchen, ob mein Zaubersmilie bei dir funktioniert!) 😉

        Mike, TmoWizard Zaubersmilie

        • Da scheint wohl wirklich Hopfen und Malz verloren zu sein. Pack ihn in Deinen Spamfilter. smilie

          Das hat der SpamAssassin bei SeaMonkey schon getan, eben wegen dieser ganzen Mails von ihm! 😉

          Braves SeaMonkey. 🙂

          Ansonsten versuche ich vorsichtig zu sein und achte darauf, welche Links ich öffne und welche Mails ich wie behandle. Ich denke, das ist bereits die halbe Miete.

          Wie man bei meiner Ex-Frau sehen kann reicht das leider nicht immer…

          Deswegen schrieb ich ja auch halbe Miete. Man darf sich nie zu 100 % sicher fühlen und vor allem die Warnmeldungen nicht ignorieren.
          Ich glaube mich erinnern zu können, dass – welche IS genau weiß ich nicht mehr, ob Norton oder GData – ständig wegen Kleinigkeiten anschlug. Die Problematik besteht dann natürlich, dass vor lauter Wegklicken die „richtigen“ Warnmeldungen übersehen werden.
          Auch hatte mich damals bei Norton genervt, dass ich mit den Hieroglyphen-Meldungen nichts anfangen konnte, daher verschwand es recht schnell.

          Dein Zaubersmilie wirkt schon. 😉
          Lieben Gruß Sylvi

  • Der Bericht in Deinem verlinkten Artikel liest sich ja schon…. *ächz* 😯

    Wobei ich allerdings sagen muß, daß die Mehrheit meiner Rechner auch ohne Virenscanner, Firewall etc auskommt. Und das sogar seit Jahren ohne Probleme. Geht aber auch nur, weil die a) nicht am Internet hängen und b) keine Wechseldatenträger (außer CD-Rohlinge) sehen.

    Da denke ich schon, daß ich da einen hundertprozentigen Schutz habe… 😛

  • was mir auffällt, dass trotz guter Virenprogramme, sich immer wieder spammprogramme einnisten die nur mit zusätzlicher Software zu entfernen sind. Also ein gutes Virenprogramm für alles, scheint es nicht wirklich zu geben….

  • Sehr wichtiger Punkt! Leider ist es nunmal so, dass es erst die Viren gibt und anschließend einen Schutzmechanismus dagegen. Sprich man kann immer befallen werden.
    Da ist der Punkt einer kostenpflichtigen Software genau richtig, denn diese werden natürlich wesentlich besser geflegt und öfter geupdated. Außerdem entfällt nervtötende Werbung, wie es z.B. bei Anti-Vir der Fall ist.

    Ich nutze auch seit Jahren Kaspersky und werde davon auch nicht mehr wegkommen. Schließlich sind 10 Euro im Jahr auch nicht sonderlich viel für eine deratige „Sicherheit“.

  • Neben einer guten Absicherung per Internet Security Software, sollte jeder einen regelmäßigen Blick auf ggf. notwendige Updates installierter Anwendungen denken. Das können Browser, PDF-Reader, Java, Betriebssystem usw. sein.

    Secunia hilft beispielsweise bei der Überwachung und schlägt „Alarm“, wenn es für ein installiertes Programm Updates gibt.

    • Hallo Daniel,

      Du sprichst einen ganz wichtigen Punkt an. Ich habe zum Beispiel den kostenlosen Update Checker von FileHippo installiert und lasse ihn regelmäßig durchlaufen.

      Außerdem durchforste ich jeden Abend mit den CCleaner (ebenfalls kostenlos) mein Notebook, um überflüssige Daten löschen. Obwohl ich Firefox so eingestellt habe, dass sämtliche Dateien beim Schließen entfernt werden, befinden sich doch immer noch Internetspuren auf dem Computer.

  • Dein Post hat mich echt nachdenklich gemacht, denn ich benütze schon seit Jahren das kostenlose Programm Antivir, obwohl es mich in letzter Zeit immer stärker mit der Aufforderung nervt, doch meinen Schutz zu erhöhen. ich bin mir jetzt echt nicht mehr sicher, ob ich das nicht tun sollte, bevor ich mein System wieder neu aufsetzen muss.

  • Na hallo,

    was ich hinzufügen muss ist das die Kaspersky CBE leider auf der CB nicht mehr drauf ist! In der vorletzen CB hatte ich auf dem Cover was von Norten CBE gelesen. Die Vermutung liegt also nahe das die das nicht mehr der Zeitung beilegen! Was noch recht gut und umsonst ist, ist die Comodo Internet Security! Die Security gibt in Deutsch und läuft recht gut auf meinem Pentium 3. Auf dem Smartphone habe ich die auch aber da gibt es die nur in Englisch. Leider!

  • Öhm, nur mal so: Ich nutze nicht Kasperi und trotzdem kommt kein Virus. Geknackt wurde nur mal das Guglmail. Ding, war aber so erwartet, bei der Klitsche von drüben. Hatte ich auch nur zu diesen Testzwecken. BINGO!
    Zum Denksport: Warum ist in Weißrussland OPERA der beliebte Browser vor allen anderen? Na, Panikmacher, liefert!

  • Mit Kaspersky & Norton habe ich eigentlich keine guten Erfahrungen gemacht. Die haben mein System immer massiv ausgebremst. Kann Eset empfehlen, die sind extrem ressourcensparend. Wichtig ist aber auch auf seine Passwörter aufzupassen. Hier nutze ich das kostenlose Tool KeePass. Ich habe zum Teil hunderte verschiedene Passwörter für verschiedene Seiten und Anwendungen. KeePass ist sehr zu empfehlen!

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