Offtopic-Spam vom Feinsten

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Ja ja, ich weiß, über Spamkommentare wurde in letzter Zeit unter Bloggern viel diskutiert. Man tauscht sich darüber aus, wie jeder Blogger Kommentare einschätzt und letztendlich moderiert. Dabei existieren teils sehr unterschiedliche Sichtweisen, aber ich finde das auch okay.

Viele Blogger sagen “Mein Blog ist meine Wohnung und dort lasse ich auch nicht jeden hinein.” Grundsätzlich stimme ich dieser Aussage zu. Hin und wieder drücke ich aber mal ein Auge zu und habe bestimmt schon Kommentare durchgelassen, die andere gelöscht hätten.

Mir ist es aber auch schon ergangen, dass ich einen Kommentar freigeschaltet und erst im Nachhinein festgestellt habe: Spam!

Offensichtlicher Spam

Bei eingetroffenen Kommentaren richtet sich mein Augenmerk erst einmal auf den Inhalt. Während die einen durchaus schon mal Einzeiler “Toller Beitrag, der hat mir echt geholfen.” akzeptieren, befördern andere Blogger diese sofort in den Papierkorb.

Ich gestehe, dass ich mir da auch nicht immer ganz sicher bin und schaue mir anschließend die eingetragene Webseiten-Url genauer an. Bestätigen Text und eingetragener Link eindeutig meinen ersten Eindruck eines reinen Abstauber-Kommentars, befördere ich diesen ebenfalls ins Nirwana. Wobei er als Erstkommentar auf diesem Blog eh nix bringt, da die ersten drei des Kommentierenden auf No-follow gesetzt sind.

Mehrere Links in Kommentaren (außer in denen von mir bekannten Bloggern smilie ) gehen gar nicht und werden in der Regel automatisch erst einmal ausgefiltert.

Wer spamt, erwartet keine Reaktion

Ein aussagekräftiger und für mich sehr wichtiger Faktor für die Zuordnung in die Kategorie „ehrlicher Kommentar“ ist, wenn der jeweilige Autor künftig eintreffende Kommentare verfolgt und gegebenenfalls darauf reagieren möchte.

Ich sage mir, wenn Interesse an Antworten oder einem Meinungsaustausch besteht, möchte ich über den weiteren Verlauf der Diskussion informiert werden. Ein Indikator dafür ist eben auch die Subscribe-Funktion und daher werfe ich im Zweifel immer einen Blick in die „Abonnement-Verwaltung“ von Subscribe to Comments Reloaded.

Wiederholungstätern auf der Spur

Als Spam gekennzeichnete Kommentare – sowohl eindeutige als auch die, bei denen ich unsicher bin – verwahre ich  grundsätzlich erst einmal auf. Einerseits, weil es “Antispam-Bee” trainiert, künftige Spams sofort zu entlarven. (Siehe auch hierzu Sergejs Beschreibung zu Lokale Spamdatenbank einbeziehen unter Dokumentation.

Andererseits ermöglicht es mir durch Vergleichen der IPs den Schreiber als Spammer zu identifizieren, auch wenn er unterschiedliche E-Mail-Adressen verwendet.

Stark zugenommen hat bei mir derzeit Spam aus China. In Antispam Bee habe ich den entsprechenden Ländercode eingegeben, aber sie landen eben immer noch im Spamordner. Durch Abgleich der IPs konnte ich erkennen, dass es sich bei den letzten fünf Kommentaren um ein und den selben Spammer handelte.

Ich habe ihm mit dem Eintrag in der .htaccess künftige Besuche verboten.

Eine schöne Erklärung zu diesem Code könnt ihr bei David nachlesen.

Nicht jede Referenz ist erwünscht

Alex berichtete über die Problematik der verstärkt eingegangenen Spamkommentare und zog seine Schlüsse aus Referrer-Url von Besuchern und Spamaufkommen.

Er habe beobachtet, dass in letzter Zeit öfter Besucher über eine Webseite auf seinen Blog gelangen, die eine Liste von „Do-Follow“-Blogs veröffentlicht hat, in der auch sein Blog aufgeführt sei. Zeitgleich sei die Anzahl der Spamkommentare angestiegen.

Auch ich habe festgestellt, dass vereinzelt Besucher von einer derartigen Webseite den Weg zu mir fanden und auch sinnfreie Kommentare zeitnah abgegeben wurden. Einen unmittelbaren Zusammenhang kann ich momentan allerdings nicht herstellen. Und die Anzahl solcher „Einzeiler“ hält sich noch in Grenzen.

Aber ich werde mir diese und die Seiten, über die die letzten Besucher kamen, mit Sicherheit in nächster Zeit genauer anschauen. Ich behalte mir vor, diese entweder zu löschen, wenn sie überhaupt keinen Bezug zum Beitrag haben oder aber dauerhaft auf No-Follow zu setzen.

Je höher der Pagerank eines darin enthaltenen Blogs, umso attraktiver ist dieser natürlich für Spammer. Das erklärt auch, dass solche Listen nach oben hin immer spärlicher werden. Mit meinem PR 3 bin ich wohl noch eine von vielen. smilie

Tipp

Das WordPress-Plugin Minimum Comment Length von Yoast ermöglicht, eine Mindestzeichenlänge in Kommentaren festzulegen.

In seinem Beitrag beschreibt Paul eine manuelle Umsetzunng. Allerdings ist diese Codeänderung mit dem nächsten Update von WordPress wieder hinfällig, da hierfür ein Core-Eingriff erforderlich ist.

Viel sagen und nichts aussagen

Sehr schwierig einzuschätzen ist meines Erachtens oftmals Offtopic-Spam. Vor einiger Zeit hatte jemand zu einem Beitrag etwas geschrieben und ich dachte mir “Okay, er schreibt viel, aber einen direkter Bezug zu dem Thema ist nicht vorhanden.” Irgendwie kam der Autor dadurch verwirrt herüber, aber ich bin ja nicht diejenige, die sich blamiert. smilie

Also habe ich ihn freigeschaltet. Nur wenige Tage darauf stellte ich während eines Blog-Streifzuges fest, dass haargenau der gleiche Kommentar in einem anderen Blog abgegeben und freigeschaltet wurde. Ich informierte den Blogautor, löschte hier den Text und gab einen Hinweis an den Schreiber, dass derartiger Spam nicht gerade förderlich für seine künftige Bloggerkarriere sei.

Zudem habe ich ihn auf die Blacklist gesetzt – zu finden im WordPress-Backend unter Einstellungen >> Diskussion.


Zum Schmunzeln

Ein schönes Beispiel für Offtopic-Spam trudelte vor ein paar Tagen in meiner Bunten Blogwelt ein. Hier mal der Text ohne Namensnennung:

Ich mache jeden Morgen nach dem Aufstehen sechs effektive Bauchübungen, das ganze dauert ungefähr 15 Minuten. Ich finde 15 Minuten ist wirklich nicht lange und jeder der sich einen strafferen Bauch wünscht sollte diese 15 Minuten in einen Bauchtraining investieren.
Wichtig ist auch dass man es über längere Zeit durchzieht. Ich mache es jetzt bereits über einem Jahr und kann sagen dass mein Bauch wirklich straffer geworden ist. Selbstverständlich darf die Ernährungsumstellung nicht fehlen …

Dann folgt eine ganze Reihe an Ernährungstipps und weiter geht’s …

Gute Bauch Übungen die ähnlich zu meinen sind habe ich auf der Seite Fit for Fun gefunden, dort werden effektive Übungen auch auf Video vorgeführt. Wer Lust hat kann diese von Übungennachmachen unter

 – hier war der Link –

Laut Fit For Fun dauert Training insgesamt 26 Minuten und man sollte es mindestens 2x pro Woche durchführen.

Na dann Viel Spass damit
X

Wahrscheinlich wurde dieser Text vorgeschrieben und abgespeichert, um für einen “passenden” Beitrag als Kommentar hinterlegt zu werden.

Da ich auf meinen Blogs es so eingestellt habe, dass nach 30 Tagen keine Webseiten-Url mehr abgefragt wird, wurde natürlich dreist ein Link in den Text gesetzt.

Und zu diesem Beitrag bzw. dazugehörigen Bild wurde der Kommentar abgegeben. Ist doch echt der Hammer, oder? smilie

Manchmal frage ich mich wirklich, ob solche Kommentatoren einen für so benagelt halten, dass man diesen Schmarrn freischaltet.


29 Kommentare

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  • Tja, dieses Problem kenne ich nur zu gut. Wenn man (aus Überzeugung) einen „dofollow“-Blog betreibt und dann womöglich noch auf einer entsprechenden Liste erscheint, erhöht sich die Wahrscheinnlichkeit des Kommentarspams auch noch erheblich.

    Ich habe es bisher so gehandhabt, dass ich bei offensichtlichem SEO-Kommentarspam einfach die URL „verstümmelt“ (durch Einfügen einer „Subdomain“ namens „spam“) habe. Wahrscheinlich war das allerdings keine so gute Idee, da ich dadurch eine Menge „broken links“ genereiert habe, wie mir das kürzlich installierte Plugib „Broken Link Checker“ mitgeteilt hat …

    • Hallo Dave,

      oh, ja das ist wohl das Problem bei einer Kommentarverstümmelung. Ich habe mitbekommen, dass andere Blogger die Links entfernen und den Kommentar entweder auf Google oder die Sitemap des eigenen Blogs verlinken. Ist doch pfiffig, gell? smilie

      Gruß Sylvi

    • Hallo,
      das Verstümmeln nützt auch nichts, wenn die Domain stimmt, denn dann kann man via 301-Redirect in der .htaccess auf die gewünschte Seite einfach weiterleiten und nimmt den Link dabei mit.

      @Sylvi: als Bloganfänger interessiert es mich sehr, wie das mit der URL-Sperre nach 30 Tagen funktioniert und die Einstellung für Follow ab dem x. Kommentar. Würdest Du mir vielleicht verraten, welche Plugin Du verwendest, bitte? Gerne auch per Email – danke!

  • Wenn ein anständiger Kommentar in meinem Blog geschrieben wurde, dann lass ich ihn auch Durch. Wenn jemand mit nur mitteilen will, das mein Beitrag Toll ist, dann lösche ich auch einfach nur die Domain.
    Die Domain verstümmeln, so wie Dave das gemacht hat ist keine gute Idee. Zu viele brocken Links sind nicht gut smilie

    • Hallo Ute,

      sehr konsequent und finde ich auch total okay. Ich würde mich wohl auch eher für das Entfernen entscheiden, aber Umleiten auf die eigene Sitemap ist doch auch eine tolle Idee. Oder könnte das SEO-technisch vielleicht ein Problem sein? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. smilie

      Gruß Sylvi

  • Hallo Sylvi,
    boa dich hats ja auch hart getroffen….(muss lachen).
    Immer mit der Ruhe liebe Sylvi.
    Ja ist leider so mit Spam, und jeder Blogger hats damit zu kämpfen, ich persönlich Moderiere jeden Kommentar und gehe auf jeden eingetragene Webseiten-Url.Und erst dann entscheide kriegt er was oder nicht. Ich/wir Bloggen für sich an erste stelle, haben unsere Stammleser, freuen wenn eine was zusagen hat, aber wenn kein Kommentar gibts, auch nicht schlimm.

    Ja in meine DoFollow Blogliste bist du/dein Blog auch drin, wenn dir nicht passt sag bescheid..
    Ach eigentlich dass soll für dich auch interessant sein falls du noch keine Lösung gefunden hast.
    Eine funktion title-Attribut für die Bilder ohne Plugin

    MfG
    Viktor

    • Hej Viktor,

      hihiii … und ich freue mich, dass Du Spaß hattest und ooooooooooohm … ich bin total ruhig.smilie Nein wirklich, ich habe die E-Mail mehrfach gelesen und mich kaputtgelacht. Die arme Julia (Gott hab sie selig) so zu „missbrauchen“! Aber eigentlich sollte ich der Dame dafür danken, dass sie mich mit ihrer E-Mail zu diesen Beitrag inspiriert hat.

      Danke für Dein Angebot und ja ich weiß, dass ich in Deiner Liste bin. Wenn es soweit sein sollte, werde ich mich melden, okay?

      Ich habe gestern ja in Sachen „title-Attribut für Bilder“ Beiträge (leider war da Deiner nicht bei) gepostet, weil ich dachte, dass mehrere Blogger das Entfernen des Attributes nach dem WordPress-Update nervt. Ich komme aber noch klar und sehe selber keinen Bedarf, da ich ihn eben im Nachhinein eintrage. Und bei älteren Beiträgen ist der Titel erhalten geblieben – soweit ich das bis jetzt beobachten konnte.

      Ach und wo ich ja gerade über „Offtopic“ geschrieben habe … Dir ist schon bewusst, dass der Link zu Deinem Beitrag bereits grenzwertig ist, gell? Ich habe echt überlegt, ihn zu entfernen. smilie

      Gruß Sylvi

      • Hi Sylvi,
        hab damit kein Problem, wenn Du meinst das Link weg soll, mach es weg.ich wollte dir nur bescheid geben wegen Lösung.

        Kaffee trinken und Weitermachen wie bisher.
        MfG
        Viktor

  • Ich bin mir (ausser natürlich bei meinen Stamm-Kommentatoren) nie sicher, ob ich den jetzt drinnen lassen soll, ob ich die Url lösche, oder ihn gepflegt zum Spam hinzufüge.

    Ich hoffe ja nur, das ich beim google-Update am Wochenende meinen PR und das ganze drumherum behalte!

    Wie händelst Du das z. B. bei Shop-Seiten? löscht Du da die URL, wenn der Kommentar einigermaßen sinnig ist??

    • Okay Marcus, das beruhigt mich, dass ich nicht allein dastehe. smilie Ist schon irgendwie komisch mit dem Pagerank gell? Niemand findet ihn wichtig, aber alle achten drauf. smilie Also ich dümpel schon seit Urzeiten bei einer 3 herum. Finde ich auch okay, so sporadisch wie ich blogge. 4 werde ich wohl nie bekommen, aber erschrecken würde ich mich schon, wenn er plötzlich auf 0 gehen würde. smilie

      Gute und sehr schwierige Frage, vor der ich auch immer stehe. Ich lasse sie aber drinstehen, wenn der Kommentar fundiert ist und sehe das eh nicht so verbissen. Meine Güte, wenn da jemand nun einen Hundefutter-Shop betreibt und den verlinkt … ja mein Gott, dann soll er doch.

      • Shops and Co..
        Kommerzielle Webseiten verlinken wir Grunsätzlich nicht auch nicht für das Geld.Deswegen persönliche Moderation.
        Shopbetreiber sind nur auf dein Traffic scharf sind nicht mehr und nicht weniger.
        MfG

  • Hi Sylvi

    Herzlichen Dank für die Erwähnung. Ja wir Blogger haben stets mit Spam zu kämpfen. Mal mehr, mal weniger dreist und penetrant, aber Zeit wird es immer in Anspruch nehmen. Man kann sich zwar schützen, und sollte dies auch so gut es eben nur geht… aber gegen die Spammer werden wir nie zu 100% ankommen. Es ist ein Kampf, der vermutlich nie ganz zu gewinnen sein wird, aber wir werden nicht aufgeben.
    Aber hauptsache sie nehmen uns den Spaß am Bloggen nicht. Und bei mir werden sie das nie hinbekommen! smilie

    Danke, angenehmen Donnerstag und beste Grüße,

    Alex

    • Hej Alex,

      habe ich sehr gerne gemacht, weil es so schön passte. smilie Da hast Du wohl recht, gegen Spam wird man sich wohl nie komplett wappnen können. AntiSpam Bee und NoSpamNX sind da aber schon tolle Helfer. Durchschnittlich hat NoSpamNX 60 Spambots täglich eliminiert, ohne dass ich mich drum kümmern musste. Ist doch toll! Auch sonst gehöre ich nicht zu denjenigen, die sich mit einer hohen Anzahl herumärgern müssen. Die Biene zeigt durchschnittlich 2-3 Spams pro Tag an, bis auf den „Chinesen“-Tag – da waren es 11. smilie

      Zu „unserem“ kleinen Problem: den Spam-Code in der .htaccess habe ich erst einmal entfernt. Vielleicht war dieser der Grund, dass Dein erster Kommentar nicht ankam. Eine andere Bloggerin hatte das gleiche Problem vor einiger Zeit.
      Sollte das Spamaufkommen ab jetzt aber extrem ansteigen, würde ich ihn wieder einfügen.

      Dir auch noch einen erholsamen Donnerstag,
      lieben Gruß Sylvi

  • Die Spamkommentare sind nicht nur ein Problem der Bloggerszene, sondern auch Foren und Gästebücher werden regelrecht „zugemüllt“.
    Es bleibt einem nichts anderes übrig, als jeden Kommentar zu überprüfen.

    Liebe Grüße
    hansen

    • Hallo Hansen,

      auf einer anderen Webseite habe ich ebenfalls ein Gästebuch eingerichtet. Dort blieb mir nichts anderes übrig, als ein Captcha einzusetzen. Manchmal helfen dann eben doch nur noch radikale Maßnahmen. smilie

      Lieben Gruß
      Sylvi

      • Hallo Sylvi,

        ist eigentlich traurig, das man solche Mittel einsetzen muss.
        Hier in diesem Blog hast Du ja auch eine sehr wirksame Spam-Bremse eingebaut:

        Bei Artikeln, die älter als 30 Tage sind, ist die Funktion zum Eintragen der Webseiten-URL deaktiviert.

        Damit reduziert sich der Spam bestimmt erheblich.

        Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag
        hansen

        • Hej hansen,

          das stimmt und trotzdem trudeln dort auch noch lesenswerte Kommentare ein. smilie

          Wenn es ganz schlimm ist, deaktiviere ich auch schon einmal die Kommentarfunktion. Aber das war glücklicherweise bisher äußerst selten der Fall.

          Dir noch einen wunderschönen Restsonntag,
          lieben Gruß Sylvi

      • Hallo Sylvi + hansen,
        im Gästebuch hatten wir kürzlich einen Profilinker, der für eine ganze Gruppe von Firmen Linkaufbau betrieb – da half auch das Captcha nichts mehr. Letztlich habe ich die ständig wiederkehrenden Firmennamen in einer php-Abfrage ausgefiltert, sodaß bei Texten, in denen sie vorkommen, eine Fehlermeldung ausgegeben wird. Danach war Ruhe.
        Gruß
        winelady

        • Hej winelady,

          zum Haareraufen sowas. Da müssen sich Webmaster immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um solche hartnäckigen Idioten zu verbannen. Könnte mich aufregen …!

          Gruß Sylvi

        • Hallo winelady,

          ich habe das Problem mit dem Erwerb eines professionellen Gästebuch für ein paar Euro beseitigt.

          Grüße
          hansen

  • Ich kenn das Problem sehr gut. Und in letzter Zeit steigt auch bei mir das Aufkommen aus China stark an (in der dazu passenden Sprache). Ich hatte mal mit über 300 Spam-Kommentaren pro Tag zu kämpfen und nutze seither JS-AntiSpam mit einer Konfiguration mit der ich 90 % des Spams (oder mehr) gar nicht erst zu Gesicht bekomme und trotzdem sicher bin, dass es keine False Positives gibt.

    Und was deinen letzten Satz angeht: Das ist doch zum größten Teil automatisiert, also werden sie nicht viel dabei denken. smilie

  • Ich musste kürzlich bei einem Post die Kommentare ganz abschalten. Er war sehr beliebt und bekam im Schnitt 1-3 Spam-Kommentare pro Tag die nicht erfolgreich gefiltert werden konnten. In meinen Spam-Ordner schaue ich nur, wenn ein befreundeter Blogger fragt, warum sein Kommentar nicht veröffentlicht wurde, zum Glück passiert das aber extrem selten.

    Seit einigen Monaten verzichte ich auch auf ein Captcha. Nicht, dass es zu schwer gewesen wäre, viele Leute haben einfach vergessen, einen Code einzugeben und teilweise war dann der Kommentartext weg (auch weil man es manchmal gar nicht merkt, wenn der Kommentar nicht angenommen wurde).

    OffTopic-Kommentare sind leider unter Blogspot-Usern sehr beliebt, da wird ein Kommentar auf deren Blog immer gerne auf dem Blog des Kommentators beantwortet, einfach unter dem nächsten Post, ob er passt oder nicht – aber diese Kommentare sind wenigstens kein Spam.

    • Hallo Sebastian,

      das hätte ich an Deiner Stelle genauso gemacht. Wenn insbesondere ältere Kommentare nur noch dazu dienen, Spam abzuladen, dann macht die Kommentarfunktion keinen Sinn mehr.

      Captcha hatte ich auch kurz im Einsatz, stieß aber bei meinen Besuchern nicht gerade auf Gegenliebe. Mit Einsatz von NoSpamNX konnte ich den Spam schon enorm eindämmen.

      Mittlerweile wurde ich allerdings zwei Mal per E-Mail darüber informiert, dass jemand nicht kommentieren konnte, weil deren Kommentare als Spam deklariert wurden. Ich überlege immer noch, ob es eventuell einen Zusammenhang zwischen dem Besuch meines Blogs über einen Trackbacklink (ich hatte deren Beiträge bei mir verlinkt) und diesem Eintrag in der .htaccess

      bestehen könnte.
      Ich habe ihn vorerst entfernt. Bis jetzt gab es keine weiteren „Beschwerden“.

      Nichts gegen eine eingeworfene Frage, die sich nicht direkt auf den Blogbeitrag bezieht. Wenn es aber aus dem Ruder läuft, finde ich es sehr schade, wenn der Bezug zum Beitrag gänzlich verloren geht. Da bleibt nur zu hoffen, dass irgendwann einer den Faden wieder aufnimmt. smilie

      Gruß Sylvi

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