Warum ich an meinem alten Drucker immer noch so hänge

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Normalerweise bin ich neuen Techniken eher aufgeschlossen und muss mich schon mal ausbremsen, wenn ich wieder fasziniert von i-Phone & Co. bin. Allerdings wäge ich auch hin und wieder ab, ob es wirklich Sinn macht, sich stets und ständig auf die neuesten Produkte im Hardware-Bereich zu stürzen, wenn ich für mich persönlich keine Vorteile einer neuen Anschaffung sehe.

Ein herausragendes Beispiel dabei  ist mein Drucker von HP (PSC 1510 series), den ich vor über 5 Jahren erstanden habe und weil es sich um das letzte Ausstellungsexemplar handelte, den Verkäufer noch um einen Preisnachlass überreden konnte. Hierbei handelt es sich um ein Allround-Genie, mit dem ich sowohl drucken, scannen als auch kopieren kann.

 

Einfach aber allumfassend

Scan-OberflächeGut, er verfügt nicht über eine Wireless-Verbindung, die ich hin und wieder ein wenig vermisse. Mein Notebook steht auf dem Wohnzimmertisch, während der Drucker in meinem Zimmer im 1. Stock sein Dasein fristet. Ich mag es einfach nicht, mein Wohnzimmer mit technischem Gerät zu „verunstalten“ und so bleibt mir oft nichts anderes übrig, mich mitsamt Notebook eine Etage höher zu begeben, wenn ich etwas drucken möchte.

Derzeit scanne ich sämtliche alte Fotos aus Kindertagen ein und habe daher den Drucker auf einen extra Beistelltisch neben mir platziert. Eigentlich auch kein Problem. Und er erledigt seine Aufgabe einwandfrei.

Wenn es drauf ankommt, kann ich mich auf ihn verlassen

Nun zähle ich ja nicht unbedingt zu den „Vieldruckern“, d. h. meine letzte Druckaktion liegt bereits einige Monate zurück. Da ich ihn aber nun wieder in Gebrauch habe, fiel mir ein, ich könnte meine Collage mit meinen drei Tieren ausdrucken. Große Skepsis war vorhanden, da ich annahm, dass die Tintenpatronen bereits eingetrocknet sein müssten. In der Vergangenheit reichte es, mit einem feuchten Tuch über die Patronen zu wischen und schon druckte er wieder.

erfolgreicher Fotodruck nach Monaten NichtbenutzungGar nicht lange überlegt wurde Fotopapier eingelegt und der Druckvorgang gestartet. Okay, die ersten beiden Exemplare waren nicht so gelungen. Das lag aber  daran, dass ich mich immer wieder daran erinnern muss, ob das Bild nun als Horizontal- oder Vertikaldruck verarbeitet werden soll. Der 3. Versuch war dann aber gleich erfolgreich und wäre der Drucker nicht so sperrig – ich hätte ihn am liebsten umarmt.

Die laufenden Kosten halten sich in Grenzen

Fach für TintenpatronenHinzu kommt, dass ich lediglich zwei Druckpatronen benötige – schwarz und farbig – und diese für wenig Geld (ca. 9 Euro pro Füllung) in dem örtlichen Tintenshop einige Male befüllen lassen kann. Das Irrwitzige dabei ist, dass die Patronen dann mehr Tinte beinhalten, als beim Kauf der Original-Patronen (ca. 25 Euro je Patrone). Selber befüllen kommt für mich nicht in Frage, da mir darüber vorwiegend Negativberichte bekannt sind, die soweit reichen, dass anschließend fast die Wohnung renoviert werden musste.

Glücklicherweise hat auch mein derzeitiges Betriebssystem Windows 7 ihn sofort erkannt und ich kann mit den bordeigenen Mitteln alle Funktionen des Druckers voll ausschöpfen.

Mein Druckerfazit:

Solange das Betriebssystem den Drucker noch erkennt, kommt mir kein neuer ins Haus.


Die Autorin:

Sylvi

Meine Beiträge beinhalten eigene Erfahrungen, sei es über Soft- und Hardware, Social Media und die ich als WordPress-Bloggerin und Joomlanerin gesammelt habe. Zudem widme ich mich dem schönen Hobby "Fotografie".

10 Kommentare

  • Hi,

    also ich hatte letztes Jahr zeitweise 3 Drucker. Einen HP 930c, einen HP Deskjet F380 und einen Samsung ML 1640. Der 930c hat mir am Längsten treue Dienste geleistet. Der F380 als Multifunktionsgerät ist für den Preis nicht schlecht, aber nach 2 Jahren war er schon hinüber, da er immer einen Patronenfehler angezeigt hatte. Die Tintenstrahldrucker hatte ich auch mehrmals selber nachgefüllt. War doch etwas günstiger, aber immer eine kleine Sauerrei. Da ich allgemein viel Pech mit Produkten von HP hatte, bin ich erst einmal davon ab.
    Jetzt habe ich nur den Laserdrucker, da ich fast nur Dokumente ausdrucke. Wenn es doch mal ein Foto sein soll (kommt nur 1-2 mal im Jahr vor), dann kann ich es auch am Automaten oder in einer Filiale erledigen lassen. Online ist ja auch eine Alternative. Zum Scannen habe ich jetzt ein separates Gerät.
    Ich kann mich auch schwer von Geräten trennen. Solange die Geräte aber noch funktionieren und noch zum Einsatz kommen, warum nicht!? Aber wenn es keinen Sinn mehr macht, dann doch weg damit.
    Gruß Torsten

    • Hej Torsten,

      bei mir hält es sich die Waage, ich drucke sowohl Dokumente als auch Fotos äußerst selten. Oft möchte ich aber spontan drucken und dann würde ich mich ärgern, wenn ausgerechnet dann (und wohl auch noch am Wochenende 😉 ) die Patronen leer oder ausgetrocknet wären.
      Mich hatte damals ein Karstadt-Verkäufer ganz toll beraten und mir diesen Drucker empfohlen. Er soll wohl gerade für „Wenig-Drucker“ geeignet sein, da er vor dem Druck eine Art „Reinigungs-Vorgang“ durchläuft. Ich fand das deswegen so nett von ihm, weil dieser Drucker dort gar nicht vorhanden war und er ihn mir somit gar nicht verkaufen konnte.
      Ich war also gezwungen, in ein anderes Geschäft zu gehen.
      Aber gut beratene Kunden kommen dann ja trotzdem immer wieder 🙂
      Ich hoffe, dass ich mich nicht so bald von ihm trennen muss und er noch lange seinen Dienst verrichtet.

      Schönen Gruß
      Sylvi

  • Hi Sylvi,

    finde ich toll, dass Du so einen Glücksgriff mit Deinem Drucker getan hast. Ich selber muss ziemlich viel drucken und mich haben die Tintenstrahler total genervt. Deshalb bin ich auf Laserdrucker bzw. All-in-one-Geräte umgestiegen. Mit meinem Farblaser kann ich zwar keine Fotos drucken aber für meine normalen Farbseiten reicht er vollkommen aus und die Druckkosten sind echt niedrig. Zwar muss ich für einen Komplettsatz Toner fast 400 Euro hinlegen, dafür halten sie dann aber auch ewig. Ich habe eben mal nachgesehen, mit dem jetzigen Tonersatz habe ich schon über 5.000 Seiten gedruckt und ich denke, dass es noch einige mehr werden. Übrigens… für relativ wenig Geld gibt es Printserver, die Dir Deinen HP ins WLAN einbinden können 😀

    Liebe Grüße,
    Pauli

    • Hej Pauli,

      wenn ich Massen drucken müsste, würde ich mir wohl auch einen anderen Drucker zulegen – schon allein wegen der Schnelligkeit.
      Ich hatte mich damals erkundigt welche Möglichkeit besteht, meinen Drucker W-Lan-fähig zu machen. Das Zusatzgerät, das ich benötigt hätte, war aber (damals) nicht billig und hätte mehr als mein Drucker gekostet.
      Aber wie gesagt, für die paar Drucke im Jahr ist das eh kein Thema und ich mache mir darüber auch keinen Kopf mehr ;-).

      Lieben Gruß
      Sylvi

  • Ich verfolge auch immer, was an Hard- und Software so alles Neues auf dem Markt ist, und ifinde die technischen Fortschritte auch wirklich beeindruckend. Aber bei solchen Dingen bin ich auch etwas kritisch und vertraue lieber auf die guten alten Geräte, wenn sie denn noch einen guten Dienst erfüllen. Mein Drucker ist zwar nicht der schnellste, kann aber dafür auch kopieren, scannen und faxen. Was will man mehr?

    • Hallo PrintPeter,

      so sehe ich das auch. Man muss derzeit bei mir schon sehr gute Überzeugungsarbeit leisten, bevor ich mich von meinem „Schätzchen“ trenne. Mir fällt allerdings überhaupt kein Argument ein 😉

      Gruß
      Sylvi

  • Hallo

    Ein älteres Druckermodell zu nutzen ist heutzutage auch wirtschaftlicher und mit weniger Stress verbunden. Neue Druckermodelle drucken die Patronen auch nicht mehr bis zum Letztentropfen aus, sondern stoppen weit davor durch den Chip.

    LG Daniel

    • Hallo Daniel,

      ja, ich kenne es selber nur vom Hörensagen, aber ich habe durch Bekannte auch mitbekommen, dass es da Methoden gibt, dass Druckerhersteller ihre niedrigen Kosten für ihre Drucker ganz schnell durch derartige Chip-Methoden in Nullkommanix wieder hereinholen. Daher zögere ich einen Neukauf auch soweit wie möglich hinaus. Falls doch einmal eine Neuanschaffung anstehen sollte, hoffe ich, dass doch noch einige Modelle verkauft werden, die auf diese Patronen verzichten. Teilweise soll wohl auch ein Wiederauffüllen nicht mehr möglich sein – bin mir da aber nicht ganz sicher.
      Ich würde dann lieber ein paar Euro mehr für einen Drucker ausgeben, als mich auf Dauer gängeln zu lassen.

      Lieben Gruß
      Sylvi

  • Hey Sylvi,

    Das machen alle Druckerhersteller so. Die Drucker sind letztendlich nur dazu da die Patronen an den Mann zu bringen. –Man kann aber für viele Modelle günstige Patronen online bestellen und es gibt auch so kleine Geräte, mit denen man den Chip auf einer Patrone zurücksetzen kann.

    Ist natürlich alles supernervig und auch sehr kundenunfreundlich 😉

    Also wer viel SW Texte druckt, sollte sich eh einen Laserdrucker holen. – Am besten ist es eh das man vorher schaut, ob man die Patronen zu dem Gerät günstig kaufen kann und sich danach erst den Drucker aussucht.

    LG Daniel

    • Ja genau und da ich ja sowieso eher zu den „Wenig-Druckern“ zähle, ist es für mich derzeit nur wichtig, dass mein Drucker auch nach wochenlanger Untätigkeit dann funktioniert, wenn ich ihn brauche 😉 Einmal im halben Jahr kann ich mir dann ja auch mal eine neue Patrone gönnen.
      Ich war nur eben so baff, dass er Fotos noch mit super Farbqualität ausdruckte, obwohl ich annehmen musste, dass die Farben mittlerweile eingetrocknet waren.
      Sowas fällt mir dann auch noch meist am Wochenende ein, und dann hat auch kein Fotoladen mehr geöffnet, obwohl das letztendlich günstiger wäre 🙂
      Sollten sich mal meine Druckgewohnheiten ändern, dann würde ich mir ggf. einen Zweitdrucker zulegen.

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