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Nun habe ich es doch gewagt – Providerumzug

Die Würfel sind gefallen

Ich habe mich ja lange gewehrt und Kritiken über meinen ehemaligen Hoster bin ich lange entgegengetreten. Fünf Jahre lang war ich sehr zufrieden mit ihm und hatte nie Probleme.

Nachdem ich aber merkte, dass ich bei der Installation insbesondere in meinem WordPress-Blog immer öfter auf Grenzen stieß, freundete ich mich immer mehr mit dem Gedanken an, den Provider zu wechseln.

Mein Vertrag lief nun auch noch zum 20.09. aus und daher musste ich mich entscheiden. Entweder nahm ich weiterhin Einbußen in Kauf, upgrade das Paket und bezahle mehr als das Doppelte mit total überdimensioniertem zusätzlichen Speicherplatz, Datenbänken und E-Mail-Accounts. Oder ich wage den kompletten Schnitt und wechsel den Provider.

Ich wagte vor dieser Entscheidung noch einen Anruf bei meinem Provider und erkundigte mich, ob mein Provider mir einer cURL-Installation (ohne Upgrade= ermöglichen würde. Als dieser das mit Bedauern abgelehnte, war meine Entscheidung zu einem Wechsel endgültig gefallen.

cURL Installation ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit

AngebotAuf eine Empfehlung einer befreundeten Webdesignerin hin wusste ich auch bereits, welcher Anbieter für mich in Frage kommen würde. Ich hatte diesen aber auch noch einen anderen Hoster telefonisch kontaktiert und mich bei der Auswahl des für mich maßgeschneiderten Paketes nach einer vorhandenen cURL-Installation erkundigt.

Beide versicherten mir diese Funktion und so entschied ich mich dann doch für die Empfehlung aus privater Quelle. Der andere wurde auch vielfach im Internet in den höchsten Tönen gelobt, aber ich war schon immer mehr der Typ, der nicht immer mit dem Strom schwimmt 😉

Kurzer Prozess

Zeit ist GeldAm 16.09. entschied ich mich für den neuen Provider und bestellte für mich ein maßgeschneidertes Paket. Am Freitag, 17.09. habe ich vormittags die Kündigung mitsamt der KK-Formulare meiner Domains an meinen bisherigen Provider per Fax übersandt. Vorsorglich hatte ich mein E-Mail-Konto geändert, da ich ja nicht wusste, wie lange ich noch Zugriff auf meine E-Mail-Konten habe und wie schnell die Domains bei dem neuen Hoster aufgespielt werden. Also musste zwischendurch mein Google-Mail-Konto herhalten.

Im Laufe des Freitags wurde mir prompt eine bedauernde Kündigungs-Mail übersandt und ich konnte auch schon für einige Domains den Auth-Code anfordern. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten, weil 2 Codes nicht stimmten,  bot mir der nette Support-Mitarbeiter meines neuen Hosters dann an, diese telefonisch zu übermitteln.

Ein bisschen Arbeit liegt noch an

Noch zu erledigenIch hatte vor der Kündigung noch die aktuellsten Datenbank-Dumps erstellt und die Verzeichnisse per ftp gesichert. Innerhalb kürzester Zeit konnte ich bereits meine neuen Datenbanken anlegen. Im Laufe des Samstags besaß ich Zugriff auf meine Domains, legte die E-Mail-Konten auf dem Server an und änderte die Konteneinstellungen in Thunderbird.

Problem war für mich dann doch das Anlegen des Verzeichnisses, d. h. es erschien ständig die Fehlerseite 403 und ich nahm an, dass ich den Pfad falsch eingerichtet hatte. Dabei lag es lediglich an den Verzeichnisrechten, die ich ändern musste und meine anfänglichen Selbstzweifel verflogen allmählich. Ganz schwach konnte ich mich auch noch an das Telefonat mit dem freundlichen Mitarbeiter erinnern, der mich darauf hinwies, dass der Zugriff auf die Verzeichnisse doch ein paar Stündchen beanspruche.

Somit kann ich nun endgültigen Vollzug vermelden. Die Beiträge meiner HP Sylvis bunte Seite sind leider derzeit nur aus dem Backendbereich erreichbar. Aber immerhin, ich komme ins Backend und alles scheint vorhanden zu sein. Die Hoffnung besteht, dass auch diese bald für alle Besucher wieder online sein werden.

Mein derzeitiges Fazit

GeschwindigkeitszuwachsMein persönlicher Eindruck ist, dass ich im Backendbereich von WordPress sehr viel schneller agieren kann. Die Funktionsaufrufe sind ruckzuck geladen, was vorher manchmal echt eine Geduldsprobe war.

Außerdem funktioniert nun auch das Plugin WP to Twitter. D. h. ich konnte es konfigurieren und nach der Überprüfung der Konnektivität mit Twitter trat keine Fehlermeldung auf. Mit diesem Beitrag wird sich herausstellen, ob auch die Übertragung funktioniert.

Anmerkung: bitte habt Verständnis dafür, dass ich hier weder den Namen meines ehemaligen Providers noch den meines neuen erwähne. Ich möchte hier weder einen Hoster verunglimpfen noch für einen anderen Werbung betreiben. Der eine Hoster bot für mich ein Rund-um-Sorglos-Paket, mit dem ich 5 Jahre lang auch gut gefahren bin – ideal für mich als Newbie in Sachen Hosting. Nun weiß ich genauer, was ich an Funktionen und Umfang benötige. Daher ist der neue Provider mit einem Baukasten-System jetzt eben optimaler für mich. Wer möchte, dem kann ich die Namen der Hoster auch gerne per E-Mail übersenden.

Die Autorin:

Sylvi

Meine Beiträge beinhalten eigene Erfahrungen, sei es über Soft- und Hardware, Social Media und die ich als WordPress-Bloggerin und Joomlanerin gesammelt habe. Zudem widme ich mich dem schönen Hobby "Fotografie".

13 Kommentare

  • Hey Sylvi,
    ein klasse Beitrag!!! Der kommt genau zur richtigen Zeit, da ich auch überlege zu wechseln. Wenn ich das so lese, könnte ich mich doch jetzt schneller dazu durchringen. Ich hatte ehrlich gesagt etwas Bedenken, dass der Wechsel nicht reibungslos klappt und meine Seite zu lange nicht erreichbar sein könnte… ganz zu schweigen von den ganzen Email-Accounts, die ich beruflich brauche.
    Danke, dass Du Deine Erfahrungen hier so detailliert mit uns teilst!!!
    LG Pauli

  • Also, das mit Twitter hat schon mal funktioniert. Jedenfalls komme ich gerade von dort *gg* Ich mache das aber nicht über ein Plugin sondern über Feedburner, das belastet weder die Perfomence, noch den Speicher.

    • @ Pauli Danke schön Pauli 🙂 Naja, das ist meine ganz persönliche Erfahrung und ich hoffe, dass auch meine bunte Seite ganz schnell für alle erreichbar sein wird. Es ist schon ein kleiner Aufwand, den man betreiben muss, aber wenn es sich letztendlich lohnt – warum nicht? Bei mir war es ja noch recht übersichtlich, daher habe ich den Schritt auch gewagt. Ansonsten hätte ich mir vorher wohl noch einen (schriftlichen) „Fahrplan“ machen müssen 😉

      @ Chaosweib Jau, hat geklappt 😀 Und vor allem steht dort jetzt nicht mehr nur „bit.ly“ wie früher, sondern auch der Beitragstitel. Sieht entschieden besser aus. Twitter auf Feed-Basis ist definitiv nicht verkehrt. Ich habe in der Zwischenzeit auch einige Dienste getestet und diese sind nicht nur Lückenbüßer, wenn es mit den Plugins nicht funktioniert, sondern definitv adäquate Alternativen zu den Twitter-Plugins.

  • Hey Sylvi,
    jetzt hab ichs doch tatsächlich auch gewagt und Duuu warst schuld ;-)… nach kleineren anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Einrichten auf dem neuen Server hat dann doch alles funktioniert. Die Seite lädt jetzt schneller, das Backend auch… ich bin rundum zufrieden! Danke Dir nochmals fürs Testen und für den Anstoß, den ich brauchte 😀
    LG
    Pauli

    • Hallo Pauli,
      super, wenn Du Deine Entscheidung nicht bereust und ich hoffe, Du verzeihst mir 😉
      Ich durfte ja nicht mehr lang überlegen und MUSSTE recht schnell eine Entscheidung treffen. Ich denke auch, dass ich die Wahl nicht bereuen werde. Hätte ich den Wechsel jetzt nicht vollzogen, würde ich wohl noch jahrelang bei einem Provider kleben, der mir nicht das Paket liefern kann, das für mich optimal ist.
      Lieben Gruß
      Sylvi

  • Na denn, wünsche ich mal viel Spaß beim neuen Provider. Mit der Zeit lernt man halt auch einiges dazu und weiß, worauf man schauen muss. Oft sind es die berühmten Kleinigkeiten, die das Leben leichter machen 😉
    Übrigens… wer ein bißchen was weiß wie das mit den Domains so ist, der kriegt Deinen neuen Provider mit einer Abfrage raus. Ich schreib jetzt aber nicht wie… 😉

    • Hallo Tanja,

      danke Dir. Es macht jetzt wirklich viel mehr Spaß im Blog zu agieren, der Backendbereich lädt schneller und man stößt nicht ständig an irgendwelche Grenzen.
      Naja, okay das stimmt schon. Wen es interessiert, der bekommt den Provider natürlich raus, aber ich wollte in meinem Beitrag darüber nicht den Eindruck vermitteln, ich würde Werbung betreiben. Daher meine kleine Anmerkung 😉

  • Hi Sylvi,
    habe mir mal erlaubt, Deinen Spuren in Erik’s Blog zu folgen und bin über dieses sehr sympathischen Posting gestolpert. Musste sehr schmunzeln, da anscheinend jeder wohl solche Erfahrungen machen muss oder darf!? Kommt mir vor, wie ein Déjà-vu! 🙂 – **lol**

    Viele Grüße
    Dietmar

    P.S.
    Ach-so … wo Du gehostet bist, kann man über die Whois-Abfrage herausbekommen: Changed: 2010-09-18T10:00:38+02:00 – beim Hoster D…. 😉

    • Hallo Chandor,
      danke für Deinen netten Kommentar.

      Ist doch schön, wenn man lesen kann, dass man nicht so alleine mit seinen Erfahrungen da steht. Mich beruhigt das immer ungemein ;-).

      Zu Deinem P.S.: ja, hab‘ ich im Nachhinein dann auch kapiert, aber ich wollte nicht, dass es im Beitrag so rüberkommt, als wolle ich Werbung machen 🙂 Konnte ich auch schon mal in einem anderen Blog nachlesen, dass dort jemand einen Hoster derart lobte und ihm daraufhin unterstellt wurde, er habe für den Beitrag einen Obulus erhalten.

  • Heutzutage muss man (leider) auch beim Bloggen vorsichtig sein, wen man über den Klee lobt und wen man kritisiert. Schade eigentlich, dass das bereits so fortgeschritten ist, dass man sich beim posten selbst zensiert.

    Ich erwische mich dabei auch immer permanent! 😉

    VG Dietmar

    • Ja Chandor, mittlerweile blogge ich auch nicht mehr so unbedarft, wie am Anfang. Aber noch sehe ich darin kein Problem. Indem ich meine Beiträge einfach noch einmal „überdenke“, möchte ich nur vermeiden, dass ich mich eventuell mal in die Nesseln setzen könnte. Ich nenne das jetzt mal „Selbstkritik“ und nicht Zensur 😉

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