Rückblick: Fotowalks der letzten Monate

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Ich weiß, auch mit Beiträgen über die letzten Fotowalks hinke ich hinterher und leider musste ich die beiden Treffen im neuen Jahr aus gesundheitlichen Gründen absagen. Dabei hätte ich so gerne meine neue Kamera ausprobiert. Naja, sollte eben nicht sein.
Natürlich haben alle Fotowalks wieder super viel Spaß gemacht und ich denke, ich konnte jede Menge neue Erkenntnisse für mich gewinnen. Nur einmal hat uns der Regen erwischt, aber ich finde, das ist eine ganz gute Wetterquote.

Schrottplatz

Schrott in allen FarbenDas war so ein Fotowalk, für den ich gerne viel mehr Zeit gehabt hätte. Ich fand interessant, dass es tatsächlich den einen oder anderen Teilnehmer gab, der bzw. die dieses Thema nicht so spannend fand(en). Ein anderer Fotowalker und auch ich wiederum waren uns einig, dass wir und dort den ganzen Tag hätten aufhalten können.

Scheinwerfer im AbendlichtIch fand, dass es dort wahnsinnig viele Fotomotive gab. Und über hübsch oder hässlich kann man ja letztendlich streiten. Also ich fand, dass ein lädierter Scheinwerfer es durchaus wert war, ihn fotografisch festzuhalten. 😉

Es war im Oktober um 19.00 Uhr und danach allerdings schon ziemlich dunkel dort und zu unserem Pech fing es auch noch an zu regnen. Am Ende so stark, dass wir beschlossen, das verteilte Fotoequipment einzusammeln und uns erst einmal unter einer Überdachung zu sammeln.

Dann war die Zeit auch schon um und wir verabschiedeten uns voneinander.

Dazwischen geschoben: Lichtergarten

Märchenhaftes LichtIm Sauerlandpark Hemer fand zwischenzeitlich der Lichtergarten statt und natürlich ließ ich mir diesen Zusatztermin nicht entgehen. Auch bei diesem Fotowalk hatte ich das Gefühl, dass die Zeit förmlich dahinflog – so eindrucksvoll waren die unzähligen Lichtarrangements.

Aber irgendwann war es doch recht spät, mein Glühwein wartete zu Hause schon und ehrlich gesagt, war das Bergauf- und Bergrunter-Gerenne mit Kamera fest auf Stativ montiert und Rucksack geschultert auch ein bisschen anstrengend.

Ich erlebe es ganz selten, aber das war so ein Fotowalk, bei dem ich dann irgendwann sagte “So, ich bin fertig und mag nicht mehr.” Auch wenn es dort wirklich toll war. 😉

Bahnhof Fröndenberg

ProvisoriumSchön kalt war es … zumindest merkte man es so nach einer Stunde, dass wir November haben. Pfiffige Fotowalkkollegen hatten sich im Vorfeld mit einem Tea-to-Go-Becher ausgestattet.

Das Motto “Bahnhof und Züge” lag mir sehr am Herzen und daher freute ich mich unheimlich auf diesen Termin.

Ein bisschen schade fand ich, dass der Bahnhof regelrecht von Bauzäunen umschlossen war. Unser Fotowalkleiter meinte, dass es dort so schon vor einem Jahr aussah – Ende nicht in Sicht. Okay, dann musste die improvisierte Fußgängerbrücke fototechnisch eben herhalten. Ungünstig war es dann allerdings, wenn man sich auf der Stahlkonstruktion für eine Langzeitbelichtung positioniert hatte, ein Zug eintraf und eine Horde Fahrgäste über die Treppen stampfte. 😉

GeisterzugBesorgte Fahrgäste fragten uns dann auch, ob sie fotografiert würden. Wir konnte sie beruhigen. Schließlich übten wir doch gerade per Langzeitbelichtung, wie man sie aus einem Bild “entfernt”.

Lustig war es, wie hibbelig unsere Truppe immer wurde, kurz bevor ein Zug ein- und ausfuhr. 😀 Dank Fahrplan konnte wir uns ja immer schon ein wenig darauf einstellen. Und dann wurde gerufen “Achtung! Da kommt er!” 😀

Kirche St. Peter und Paul

Blick auf den AltarSuper … endlich konnte ich mal eine Kirche ohne Besucher von innen fotografieren. Es ist ja nicht nur, dass mich Menschen in einer Kirche beim Fotografieren stören, ich habe einfach Hemmungen und möchte nicht pietätlos sein. Zumindest stelle ich dann meist die Alarmtöne aus, weil sie bei der Akustik in solchen Räumen selbst mich nerven.

Das Klickgeräusch des Auslösers kann ich leider nicht abschalten.

Gut, das war bei dem Dezember-Fotowalk jetzt nicht erforderlich. Und trotzdem .. als ich die Kirche betrat, überkam mich eine gewisse Ehrfurcht. Aber anscheinend nicht nur mich. Wir sprachen alle automatisch leiser und bewegten uns bedächtiger.

PuttengesichtEin wenig erstaunt war ich über die spartanische Weihnachtsdekoration. Lediglich ein Adventskranz ließ die Adventszeit erkennen. Mag aber sein, dass diesbezüglich im Laufe des Dezembers nachgelegt wurde.

Die Kirche bot superschöne Motive und ich meine, dass wir alle unsere Speicherkarten zum Ende des Fotowalks gut befüllen konnten.

Nun freue ich mich auf die nächsten Fotosessions und auf ein Wiedersehen mit den anderen Fotoverrückten. 🙂


Die Autorin:

Sylvi

Meine Beiträge beinhalten eigene Erfahrungen, sei es über Soft- und Hardware, Social Media und die ich als WordPress-Bloggerin und Joomlanerin gesammelt habe. Zudem widme ich mich dem schönen Hobby "Fotografie".

3 Kommentare

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  • Hallo Sylvi,

    das Bild mit dem Geisterzug finde ich sehr interessant. Wurde das nachträglich bearbeitet oder ist das Motiv durch die Dauer oder die Art und Weise der Belichtung entstanden?

    Gruß Ingo

    • Hej Ingo,
      bearbeitet werden alle Fotos, da ich in raw fotografiere – mal mehr mal weniger.
      Aber der Wischeffekt ist einerseits oder in der Hauptsache durch die Langzeitbelichtung entstanden. Die Werte waren f16, 20 sec., ISO 200.
      Der Zufall wollte es, dass der Zug eigentlich erst stand und nach einer Weile dann losfuhr. 🙂

      Gruß Sylvi

  • Hallo Sylvi,

    wirklich sehr schöne Bilder hast du da gemacht. Besonders das Bild in der Kirche überträgt eine schöne Atmosphäre und hat einen tollen Tonwert. Die Säulen im Vordergrund sind wunderschön und kommen sehr zur Geltung.

    Keep up the good work!

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