Software-Tipp Teil 1: Warum ich auf Google Picasa nicht verzichten möchte

Software-Tipp
Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Vielleicht kennt ihr das ja: im Laufe der Zeit habe ich Programme auf meinem Notebook installiert, von denen ich mich einfach nicht mehr trennen möchte. Hin und wieder probiere ich zwar vergleichbare Software aus, die angeblich mit wesentlich besseren und mehr Funktionen ausgestattet sein soll, stelle dann aber oft fest, dass sie total überdimensioniert, unübersichtlich oder schlichtweg nicht auf meine Bedürfnisse abgestimmt ist.

Oder aber ich verwende mehrere Programme, weil jedes von ihnen einen besondere Vorzüge besitzt: zum Beispiel der schnelle Zugriff auf eine bestimmte Funktion, die ich häufiger benötige – Stichwort: Bildbearbeitung. Ich benutze dafür regelmäßig vier Programme und auf all diese möchte ich nicht verzichten.

Letztens war ein guter Freund zu Besuch, dem ich eigentlich nur beiläufig an meinem Notebook etwas gezeigt hatte. Und dieser war ganz angetan von zwei Programmen, die ich verwende, so dass er sie auch sofort installieren wollte. Ganz einfach aus dem Grund, weil er sie bei mir „live“ erlebt hat, dabei tolle Features entdeckte, die er nicht kannte und diese ebenfalls für eigene Zwecke optimal fand.

Daher dachte ich, warum nicht hin und wieder einen Beitrag über meine bevorzugte Software veröffentlichen. Allerdings möchte ich keine allumfassende Gebrauchsanleitungen veröffentlichen, sondern lediglich die Funktionen beschreiben, die meines Erachtens kein anderes Programm besser, einfacher oder schneller umsetzt.

Ich starte heute mit dem Programm Google Picasa.

Anbieter: Google

Software-Typ: Fotoverwaltung und – bearbeitung

Preis: kostenlos

Import von Bildern

BildimportToll finde ich, dass Picasa erkennen kann, welche Bilder von einer Speicherkarte bereits importiert wurden und welche neu hinzu gekommen sind. Fotos, die bereits auf der Festplatte gespeichert wurden, sind mit einem Kreuz markiert. So werden Doppelimporte vermieden.

Proportionales Zuschneiden von Bildern

Bilder zuschneidenMir passiert es oft, dass ich viel zu viel von dem Umfeld eines Motives fotografiert habe und nachträglich das Bild beschneiden möchte. Da bietet Picasa schon mal drei vorgegebene Zuschnittlösungen an. Entweder ich verwende einen der Vorschläge oder aber ich markiere einfach durch linken Mausklick, markieren eines Ausschnittes mit der Maus und „Übernehmen“ den gewünschten Motivbereich.

Besonders schön und vor allem einfach gehalten ist die Auswahl der Proportionsmaße. Wähle ich ein bestimmtes Bildverhältnis aus, verändert sich dieses nicht, auch wenn ich den markierten Ausschnitt anschließend verschiebe oder vergrößere. Meines Wissens ist der Zuschnitt nach vorgebenenen Proportionen zum Beispiel in Irfan View etwas umständlicher.

Ausrichten von Bildern

Unschlagbar in Sachen Einfachheit und Effektivität ist bei Picasa das Ausrichten von Bildern. Insbesondere bei spontanen Fotoaufnahmen passiert es mir, dass ich die Kamera schief halte. Mit Picasa ist das Begradigen ein Kinderspiel, denn ich brauche einfach nur den Schieberegler nach links oder rechts bewegen, um ein Bild richtig zu positionieren. Das angezeigte Raster ist dabei eine große Hilfe.

Bei dieser Bearbeitung werden sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Denn nicht nur das Ausrichten ist supereinfach. In anderen Bildprogrammen muss ich anschließend noch das jeweilige Bild zurechtschneiden, da nun schwarze Ränder entstanden sind. Diesen Arbeitsschritt nimmt mir Picasa ab, weil er automatisch erfolgt und das Bild gleichzeitig angepasst wird.

Bild mit Google Picasa begradigen

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Personensuche

Ich finde, dass dieses eine tolle Funktion für Leute ist, die gerne Geburststagskarten, Poster oder Bildgeschenke mit Personenfotos erstellen.

PersonensucheGut, anfangs ist ein wenig  Vorarbeit nötig: das Taggen von Personen und Versehen der Bilder mit dem jeweiligen Namen. Aber Picasa ist intelligent. Auch nicht getaggte Personen werden zu einem sehr großen Anteil anhand des Gesichtes erkannt und dem jeweiligen Namen erst einmal zugeordnet. Der Anwender kann die Zuordnung – z. B. bei falscher Erkennung – wieder entfernen.

Das sind meine favorisierten Funktionen in Picasa, die eine Fotobearbeitung auf die Schnelle ermöglichen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Die Autorin:

Sylvi

Meine Beiträge beinhalten eigene Erfahrungen, sei es über Soft- und Hardware, Social Media und die ich als WordPress-Bloggerin und Joomlanerin gesammelt habe. Zudem widme ich mich dem schönen Hobby "Fotografie".

2 Kommentare

Kommentare hinzufügen
  • Hey Sylvi,

    toller Beitrag! Ich finde das eine gute Idee, diese Beitragsserie und freue mich schon auf Deine nächsten Beispiele.
    Und schon habe ich auf Anhieb entdeckt, was ich mir bei Picasa gut gefallen, bzw. was ich gut brauchen könnte – danke! smilie

    Liebe Grüße,
    Pauli

    • Hallo Pauli,

      super, dass Du eine Funktion entdecken konntest, die für Dich interessant ist. Vielleicht hat ja jemand noch ein tolles Feature entdeckt, das ich selber noch gar nicht gefunden habe. Dann bitte kommentieren. smilie

      Jeder hat ja meist einen oder mehrere Gründe, warum er dieses oder jenes Programm so gerne verwendet bzw. nicht darauf verzichten möchte.
      Ich habe auch schon wieder eines im Hinterkopf, worüber ich als nächstes hier berichten werde.

      Lieben Gruß und noch einen schönen Sonntag,
      Sylvi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wenn Du hier kommentierst, bist Du mit den Datenschutzbedingungen von Sylvis Blog einverstanden.

Du kannst diese HTML-tags und attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Copyright © Sylvis Blog • 2019. Alle Rechte vorbehalten. •   Impressum   •    Datenschutzerklärung